Opel Kadett Impuls I:


Der direkter Vorfahr des Opel Corsa-e von heute ist der Opel Kadett Impuls I. Die Marke mit dem Blitz hatte das Forschungsfahrzeug vor 30 Jahren speziell für den Einsatz in der Stadt entwickelt. Die Idee dahinter, wie gut ein E-Auto jener Zeit für den City-Verkehr sei. Dabei sollte der Stromer bei Platzangebot und Nutzlast ein Kadett bleiben.

Opel Kadett Impuls I

Opel


Opel hat den Kadett Impuls I in Kooperation mit dem Energiekonzern RWE und dem Batteriehersteller SAFT entwickelt. Im Detail: Ein 100 V Gleichstrommotor treibt die Vorderräder an. Nickel-Cadmium-Batterien liefern die Energie. Um die Gewichtsverteilung zu optimieren, befinden sich die Batterien im Motorraum sowie unterhalb des Kofferraums. Sie wiegen insgesamt 310 kg, benötigen ein Volumen von 170 Litern und speichern 14,3 kWh an Strom.

 

Die max. Leistung von 22 PS ist auf die Stadt abgestimmt. Der Kadett Impuls I sprintet von 0 auf 50 km/h in 10 Sekunden. Die Spitze liegt bei 100 km/h. Selbst Steigungen von bis zu 25 Prozent sind für den Stromer kein Problem. Zudem ist der e-Kadett aus Rüsselsheim bereits in der Lage, beim Abbremsen kinetische Energie teilweise zurückzugewinnen und als elektrischen Strom zu speichern. Nach einer Fahrstrecke von rund 80 km müssen die Batterien etwa 5 Stunden lang geladen werden. Kaum Kompromisse gibt es in Sachen Komfort und Praktikabilität. Die Nutzlast liegt mit 350 kg (490 kg beim Serien-Kadett) und der Kofferraum ist mit 330 Liter (390 Liter) etwa auf dem Niveau der Serie.

 

Für Opel war der Kadett Impuls I ein weiterer Beitrag zur bereits vor 30 Jahren geführten Diskussion um emissionsfreies Fahren vor allem in Ballungsgebieten. Bereits Ende der 70iger baute Opel mit dem Kadett B Stir-Lec I ein E-Fahrzeug mit Range Extender. Und selbst der legendäre Opal GT ging bald darauf als Elektro GT auf Rekordjagd. Schon im Jahr 1971 bricht der Opel Elektro GT mehrere Weltrekorde für E-Fahrzeuge. Antreiber des ambitionierten Projekts ist der Enkel des Firmengründers Adam Opel, Georg von Opel. Gekoppelte E-Motoren mit satten 120 PS beschleunigen den Elektro GT bis auf Tempo 188. Die Nickel-Cadmium-Batterie bietet bei einer konstanten Geschwindigkeit von 100 km/h eine Reichweite von bescheidenen 44 km. Damals noch das größte Handikap dieser versuchten E-Mobilität. (ampnet/TX)

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