Cupra e-Racer


Der Name der jüngsten Marke auf dem europäischen Markt hat ihren Ursprung im Rennsport. Aus „Cup Racing“ machten die Seat-Manager vor 2 Jahren einfach Cupra, für sportliche Ableger. Das verpflichtet, und nun startet Cupra mit dem ersten elektrisch angetriebenen Tourenwagen in die elektrische Zukunft des Motorsports.

Cupra e-Racer

Seat


Der Cupra e-Racer wird von einem 680 PS starken E-Antrieb (960 Nm) beschleunigt und erreicht 100 km/h aus dem Stand in 3,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Cupra mit 270 km/h an. Als Energiespeicher dient eine flüssigkeitsgekühlte 65 kWh starke Batterie.

 

Auf die überflüssigen Kühlöffnungen in der Front des modifizierten Leon wurde für eine weit nach unten gezogenen Motorhaube verzichtet, um so die Aerodynamik zu verbessern. Auch die Radhäuser wurden optimiert, um so einen verbesserten Luftfluss und Abtrieb zu erreichen. Der flache Unterboden trägt ebenfalls extra dazu bei.

 

Ab dem kommenden Jahr tritt der Cupra e-Racer in der neuen Rennserie Pure E-TCR an. Reichweite und Ladezeit fehlen noch.

 

Bei der Entwicklung des Modells gingen die Entwickler neue Wege und setzten verstärkt auf die Mitarbeit von 3D-Druckern, um Teile möglichst schnell herstellen und testen zu können. Die Spiegel, das Kontrollmodul im Lenkrad, die Lüftungsschlitze in der Motorhaube und die Kühlkanäle für die Bremsen sowie Kühlflüssigkeit entstanden in einem 3D-Drucker. „Wir wollten viele Teile in möglichst kurzer Zeit haben, diese Technologie ermöglichte es uns, schnell auf Änderungen beim Design zu reagieren“, beschreibt Cupra-Racing Chefentwickler Xavi Serra die Vorteile dieser Technik. Nach den Regeln der TCR müssen die Seitenspiegel dieselbe Form haben wie in der Serie. „Doch wir wollten auch eine zusätzliche Funktion einbauen, um den Fahrer viel besser kühlen zu können. Daher mussten wir Öffnungen an der am stärksten belasteten Stelle schaffen, um es zu erreichen“, so der Chefentwickler.

 

„Die 3D-Technik ist ein Wendepunkt in der Industrie und beschleunigt Entwicklungszeiten und versetzt Designer zudem in die Lage, Teile zu entwerfen, die mit anderen Technologien gar nicht hergestellt werden können“, blickt Virginia Palacios, die leitende für Produkt Management, 3D-Druck und digitale Produktion, in die nahe Zukunft. (ampnet/SW)

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