Lexus NX: Äußerst gefälliger Japaner!


In Deutschland hat Lexus einen schweren Stand. Im Rest der Welt für die Qualität und den Komfort geschätzt, spielt Toyotas Nobeltochter im Land von Audi, BMW sowie Daimler nur eine Statistenrolle. Der einzige Hoffnungsschimmer im Modellprogramm ist der SUV-Bestseller NX, der nun überarbeitet wurde und bis 2020 zum Absatzsprung beitragen soll.

Lexus NX

Toyota


Denn das 4,64 m lange SUV ist seit dem Debüt 2014 Verkaufsschlager im Lexus-Programm. Weltweit gut 80.000-mal verkauft, macht das SUV inzwischen mehr als 30 Prozent des gesamten Lexus-Absatzes in der EU aus, in Deutschland sind die Zahlen unterirdisch.

 

Seine Händlerpremiere feierte der überarbeitete NX am 18. November. Und natürlich haben die Japaner dabei das erfolgreiche, zackige Design nicht angetastet. Tatsächlich wurde der Diabolo-Grill durch einen kleinen optischen Kniff noch stärker betont, indem die horizontalen Streben zur Unterkante des Spoilers breiter, die Abstände der Gitterelemente größer werden. So kauert das SUV von vorn scheinbar noch breiter und tiefer auf der Straße. Größere tief eingeschnittene Lufteinlässe verstärken den muskulösen Auftritt. Bei „F-Sport“ und „Luxury“ gibt es Matrix-LED-Licht mit Fernlichtassistent, und die Blinker sind nun sequentielle LED-Leisten.

 

Innen fällt der vergrößerte Multimedia-Monitor auf der Armaturentafel ins Auge. In der Basis wuchs der Bildschirm auf 8,0 Zoll, mit Navi-System auf 10,3 Zoll. Beide Versionen werden über ein vergrößertes Touchpad in der Mittelkonsole gesteuert, das deutlich besser zu bedienen ist. Die Ladeschale zum kabellosen Aufladen geeigneter Smartphones zwischen den Vordersitzen wurde ebenfalls noch vergrößert.

 

Bei den Antrieben ändert sich hingegen nichts, bis auf den Umstand, dass der konventionelle Benziner 200t nun auch die Bezeichnung 300 bekommt, obwohl weiterhin ein 2,0-Liter Vierzylinder-Turbo mit 238 PS unter der Haube steckt. Außerdem ist dieses SUV ab 43.950 Euro nun zwischen 1.900 und 2.700 Euro teurer als etwa das Hybridmodell 300h (ab 41.250 Euro), zu dem aber ohnehin 85 Prozent der Käufer greifen.

 

Der Vollhybrid bringt mit 197 PS Systemleistung das mindestens 1.790 kg schweren SUV flott voran. In 9,2 Sekunden sind Tempo 100 erreicht, viel mehr als 180 km/h sind allerdings nicht drin. Auf die Straße gelangt die Kraft serienmäßig mittels 6-Stufen-Automatik. Ist der NX auf Touren, überzeugt der Japaner immer mit kultiviertem Lauf. (ampnet/SW)

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