Toyota Mirai: Japanische Umweltgedanken!


Auf dem Weg in eine umweltverträgliche Mobilität verlässt Toyota gerne ausgefahrene Routen und wählt stattdessen einen neuen Ansatz. Statt auf den Diesel setzten die Japaner früh auf Hybrid und wurden belächelt. Nun lächeln die Japaner, nach über 11 Millionen verkauften Modellen. Als nächsten Schritt konzentriert sich Toyota auf die Brennstoffzelle...

Toyota Mirai

Toyota


Wie der Prius trägt auch das erste Modell mit Brennstoffzelle einen recht programmatischen Namen. „Mirai“ bedeutet auf Japanisch Zukunft, und auf dem Weg zur kohlendioxidfreien nachhaltigen Zukunft der Mobilität spielt Wasserstoff bei den Japanern nun die zentrale Rolle. Im sechsten Umweltplan hat sich Toyota vorgenommen, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 bei allen angebotenen Modellen im Vergleich zum Jahr 2010 um 90 Prozent zu verringern. Bereits bei Olympia 2020 will Toyota diese Antriebstechnik ins Schaufenster stellen. In Tokio will das Unternehmen Athleten und Funktionäre komplett CO2-frei transportieren.

 

Diesen Ausblick in eine umweltschonende Mobilität gestattet aktuell der Mirai, eine Limousine mit einem 154 PS E-Antrieb mit Brennstoffzelle. Sein ungewöhnliches Design macht den 4-Türer zur Erscheinung, wobei die Form durchaus technische Gründe hat. So versorgen die markanten seitlichen Lufteinlässe die Brennstoffzelle mit Sauerstoff, und die LED-Scheinwerfer sorgen dank ihrer Positionierung für gute Ausleuchtung.

 

Die Brennstoffzelle wandelt chemische in elektrische Energie um, was sich beim Mirai in eine Reichweite von rund 500 km übersetzt. Und der realistische Verbrauch, das zeigten unsere Testfahrten, liegt bei einem knappen Kilogramm Wasserstoff je 100 km. Damit sind Fahrten aus dem Rheinland nach Stuttgart problemlos möglich. Dass sich Umwelt und Fahrspaß durchaus miteinander vereinbaren lassen, zeigen die anderen Daten: In 9,6 Sekunden beschleunigt der Mirai von 0 auf 100 km/h und bei 175 km/h wäre dann die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

 

Die 5 kg Wasserstoff lagern gut geschützt in zwei Hochdrucktanks unter dem Wagenboden. Aus den zwei Tanks wird der Wasserstoff in die Zelle geleitet, wo dieser dann mit Sauerstoff reagiert. Bei dieser chemischen Reaktion entstehen Strom und als Abfallprodukt Wasser. Die Limousine wäre schadstofffrei unterwegs, wenn der Wasserstoff aus regenerativen Quellen kommt. Dazu eignen sich Windanlagen, deren nicht benötigter Strom die Elektrolyse speist und so eben Wasserstoff erzeugt. (ampnet/SW)

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