Subaru Impreza 2.0ie: Viel zu seltene Erscheinung!


Crossover- und SUV-Modelle sind derzeit der Deutschen liebste Kinder: Das erfolgreichste Subaru-Modell ist aktuell der XV sogar noch vor dem ewigen Forester. Hinter dem XV steckt mehr oder weniger ein höherer Impreza, und der kann in der KBA-Statistik vernachlässigt werden. Die Kompaktklasse gehört anderen.

Subaru Impreza 2.0ie

Subaru


Neben seinem Exotenstatus kann der Impreza aber mit Besonderheiten glänzen: Boxermotor, Allradantrieb und stufenlose Automatik, sowie seit Sommer außerdem auch noch ein Hybridsystem.

 

Auch wenn der Impreza gefühlt aussieht wie bekannt, gibt es natürlich in mittlerweile fünf Generationen eine Weiterentwicklung. Im Grunde bleibt Subaru aber seiner Designlinie treu. Sie wirkt gefällig, eher konservativ und verzichtet auf provozierende Ecken und Kanten. Das Interieur wirkt moderner. Metallisch wirkende Cockpitblenden und Türgriffeinfassungen in Karbon-Optik sowie chromumrandete Rundinstrumente schaffen eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Softtouchoberflächen finden sich auch an neuralgischen Punkten wie z.B. der Kniekante der Mittelkonsole. Zwar ungewöhnlich, jedoch absolut markentypisch ist das Zusatzdisplay über dem Bildschirm des Infotainmentsystems. Dort bündelt Subaru ein paar Fahrdaten und schematische Darstellungen der Assistenzsysteme, die unter „Eye Sight“ bekannt sind.

 

150 PS schöpft das „e-Boxer“ genannte teilelektrifizierte Antriebssystem. Das klingt auch im Wettbewerbsumfeld auf Anhieb gut. Dank der kleinen elektrischen Zusatzpower von gut 17 PS und 66 Nm hängt der Impreza 2.0ie willig am Gas. Dennoch gibt es einen gewissen Gummibandeffekt des CVT-Getriebes, der gleichwohl nicht mehr ganz so heftig ausfällt wie in einigen Reihen früherer Jahre. So kann die Drehzahl beim beherzten Beschleunigen durchaus schon einmal bis über 5.500 Umdrehungen hinaus schießen, ohne dass dieses japanische Auto da so schnell der Akustik hinterherkommt. Trotz der E-Unterstützung kann der Motor nicht verhehlen, dass hier noch ein Sauger am Werk ist.

 

Subaru spricht von einem Mildhybrid, obwohl der Impreza 2.0ie bis zu anderthalb Kilometer allein mit der Kraft des 17 PS leistenden E-Motors zurücklegen kann. Die Praxis bestätigt dies kaum, aber es erstaunt, wie oft der Subaru in der Stadt zwischendurch immer wieder rein elektrisch fährt. Sparpotenzial lässt sich aber nur auf kurzen Stücken und niedriger Geschwindigkeiten umsetzen. (ampnet/SW)

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