Neue StVO greift seit Dienstag.


Die bereits im Februar vom Bundesrat mit Änderungen verabschiedete Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) tritt am morgigen Dienstag offiziell in Kraft. Ab dem Tag gelten, völlig unabhängig von Corona, vor allem neue Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und eine Verschärfung des Bußgeldkataloges.

Lastenfahrrad

Pressedienst Fahrrad


Mit einer klaren Verschärfung des Bußgeldkatalogs werden vor allem die verkehrssicherheitsrelevanten Verstöße intensiver geahndet: Bis zu 100 Euro kann jetzt das Fahren mit E-Scootern auf Gehwegen kosten. Auch das Parken ohne Parkschein, Parken in der zweiten Reihe, Parken an unübersichtlichen Kurven und auf ausgewiesenen Carsharing-Plätzen, vor Feuerwehrzufahrten sowie das Behindern von Rettungsfahrzeugen wird zukünftig deutlich teurer. Für diese Verkehrsverstöße werden die Geldbußen auf bis zu 100 Euro erhöht.

 

Die StVO sieht eine Vielzahl neuer Verkehrsschilder vor. So kann das Überholen von (allen) Fahrrädern, Mofas sowie E-Kleinstfahrzeugen an gefährlichen Punkten untersagt werden. Ebenfalls neu: Das spezielle Sinnbild „Lastenfahrrad“, welches ab Dienstag für Parkflächen und für Ladezonen vorgehalten wird, sowie die neuen Verkehrszeichen nur für Parkflächen für elektrisch betriebene Fahrzeuge, Radschnellwege sowie die Errichtungen von Fahrradzonen.

 

In der StVO-Novelle wird zudem festgeschrieben, dass Blitzer-Apps bei Fahrt nicht verwendet werden dürfen. (ampnet/TX)

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