Cubos montiert ID-Wallboxen im Akkord.


Volkswagen-Chef Herbert Diess verordnet seinen Managern für ihre Dienstwagen eine E-Kur. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, sollen kurzfristig mindestens 30 Prozent der knapp 15.000 Dienstwagen reine Stromer sein. Da die Ladefähigkeiten von Steckdosen nicht ideal ist, gibt es Wallboxen. Diese montiert Cubos aktuell im Akkord.

Cubos Wallbox

Volkswagen


Das Smart-Home-Unternehmen Cubos gehört zwar zum VW-Konzern, aber dieser Tage gibt es viele Aufträge aus dem Umfeld des Autobauers. Die VW-Tochter Elli produziert die Ladeboxen für die E-Fahrzeuge des Konzerns. Da der ID 3 seit der Markteinführung im Wolfsburger Umland immer häufiger zu sehen ist, muss entsprechend viel geladen werden. Zwar berät Cubos die Besitzer von E-Autos völlig unabhängig bezüglich Ladeleistung, Komfortfunktionen oder Preis-Leistungs-Verhältnis, doch viele Kunden greifen bei der Wallbox zum Produkt ihres Konzerns. Der Grund ist recht naheliegend, denn der ID-Charger von Elli ermöglicht den Fahrern, ihre dienstlich gefahrenen Kilometer über das Ladegerät direkt aufzuzeichnen und so mit ihrem Arbeitgeber abzurechnen.

 

Da der ID-Charger etwa 5-mal schneller lädt als eine Steckdose, sollte Cubos in der nächsten Zeit noch einiges zu tun bekommen. Denn kaum ein E-Autofahrer möchte 7 Stunden warten müssen, bis genug Strom für 100 km an Reichweite nachgeladen ist. Besonders Eigenheimbesitzer dürften sich für die Einrichtung von Wallboxen interessieren, um so die Ladezeit für 100 km auf unter 90 Minuten zu reduzieren. (ampnet/TX)

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