In 35 Jahren 320 PS zugelegt.




Nach der Markteinführung des 911 Turbo S gehen nun auch das Turbo Coupé und Cabriolet in die nächste Generation. Dank 580 PS (+ 40 PS) brauchen beide Varianten nur noch 2,8 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h. Damit liegen Beschleunigung, Leistung und Drehmoment des neuen 911 Turbo auf dem Niveau des (letzten/alten) 911 Turbo S.

 

Die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 320 km/h!

 

Die neuen Schwaben treten ein großes Erbe an: Seit der Premiere 1975 ist der 911 Turbo ein Synonym für Luxus und Performance. Der Turbo verbindet Sportlichkeit mit Alltagstauglichkeit, Dynamik mit Effizienz und Emotionalität mit Zuverlässigkeit. Diese jüngste Generation ist mehr als doppelt so stark wie der erste Turbo mit 3.0-Liter Sechszylinder, einem Lader und 260 PS. Obwohl der 911 Turbo über die 35 Jahre schneller, größer und komfortabler geworden ist, stimmt die Grund-Charakteristik.

 

Der auf 580 PS erstarkte Sechszylinder-Boxermotor des 911 Turbo mit 3.745 ccm Hubraum verfügt über symmetrisch aufgebaute VTG-Turbos mit elektrisch gesteuerten Bypassventilen. Dies hilft zusammen mit der Ladeluftkühlung und den Piezo-Einspritzventilen bei Ansprechverhalten, bei Leistungsfähigkeit sowie bei Drehfreudigkeit.

 

Fahrwerk und Karosserie sind in der Breite gewachsen. Mit 42 mm mehr Spurweite vorne und den neuen 20 Zoll-Reifen der Größe 255/35 lenkt die Vorderachse noch präziser ein. Die aktive Allradregelung kann nun mehr Kraft an die Vorderräder übertragen. Pneus der Dimension 315/30 auf 21 Zöllern und eine um 10 mm breitere Spur steigern die Traktion an der aktiv gelenkten Hinterachse. Leistungsfähiger sind auch die Bremen.

 

Erstmals steht für den 911 Turbo eine optionale Sport-Abgasanlage zur Wahl. Neu sind zudem zwei verschiedene Fahrwerkvarianten: Während das Serienfahrwerk eine breite Spreizung zwischen Sportlichkeit und Komfort bietet, kommt das straffer abgestimmte elektronisch geregelte Sportfahrwerk mit 10 mm Tieferlegung der Agilität des neuen 911 Turbo zugute. Die Abstimmung ist auf Fahrdynamik ausgelegt und ermöglicht mehr Stabilität in Hochgeschwindigkeitspassagen, beispielsweise beim Einsatz auf Rundstrecken. Für zusätzlichen fahrdynamischen Feinschliff sorgen optional der hydraulische Wankausgleich und die Bremsanlage in Keramik allein mit 10-Kolben-Festsätteln vorn.

 

Das Design des 911 Turbo ist muskulöser geworden. Für das brandneue Fahrwerk wurde die Karosserie über der Vorderachse auf nun 1.840 mm verbreitert. Die neue Fronthaube mit einer markanten Sicke unterstreicht die Sportlichkeit. In Serie leuchten die LED-Hauptscheinwerfer den Kurs aus. An der Hinterachse misst die Karosserie nun exakt 1,90 m in Breite.

 

Ein weiteres Erkennungsmerkmal des neuen Turbo ist die verbesserte adaptive Aerodynamik mit geregelten Kühlluftklappen in der Front, einem größeren aktiven Bugspoiler sowie einem klar gewachsenen variablen Heckspoiler. Über die 911 Turbo-typischen Lufteinlässe in beiden Seiten wird Prozessluft statt Kühlluft angesaugt. Die Ladeluftkühler sind direkt im Luftstrom unter dem Heckdeckel platziert. Das durchgängige Band mit LED-Rückleuchten und das neue Lamellen-Heckdeckelgitter mit den Zierleisten runden das ganze Heckdesign ab.

 

Mit den zwei neuen Optionen Leichtbau-Paket und Sport-Paket lassen sich Auftritt und Performance zusätzlich schärfen. Das Leichtbau-Paket für das Coupé reduziert das Fahrzeuggewicht um ca. 30 kg. Möglich u.a. durch leichte Vollschalensitze, den Entfall der Rücksitze und eine etwas reduzierte Dämmung. So gelangt der Motorsound direkt ans Fahrer-Ohr.

 

Die Modelle stehen im Handel. Das 911 Turbo Coupé kostet ab 180.811 Euro, das 911 Turbo Cabrio ab 194.035 Euro. (ampnet/TX)

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