5 cm und 500 Euro mehr.




Mit einem erwachsenen Kleinwagengesicht und technischen Neuheiten rollt der neue Mitsubishi Space Star jetzt los. Das hat Folgen. Erstmals steigt der Preis der Basis über 10.000 Euro. Der Space Star wird in zwei Varianten angeboten. Jeweils von einem Dreizylinder-Benziner getrieben bringen sie 71 PS und 80 PS direkt an die Vorderachse.

 

Die Motoren sind fast identisch, der stärkere verfügt allein über einen verlängerten Kolbenweg und kommt deshalb auf 1,2 Liter Hubraum. Da auf einen Turbolader wie verzichtet wird, ist das Drehmoment weiterhin bescheiden: Der kleinere Motor stellt 88 Nm bei 5.000 Touren bereit, das 1,2-Liter Aggregat 106 Nm bei 4.000 Umdrehungen.

 

Durch die neue Sprache an der Front, wo zwei auffällige Chromspangen und bogenförmige Klauen ein „Dynamic Shield“ bilden, wuchs die Länge des Fahrzeugs auf 3,85 m. Durch veränderte waagerechte Elemente wirkt das Heck breiter. Mancher mag den angedeuteten Diffusor an der Heckschürze für ein originelles Designelement halten, doch wirkt es ein wenig aufschneiderisch an einem Auto, dessen Vorwärtsdrang bei 172 km/h bzw. 180 km/h enden muss. Laut dem Hersteller soll der Wagen im Mittel mit 4,5 bzw. 4,6 Litern je 100 km gut klar kommen.

 

Die Testfahrt mit dem 1,2-Liter Motor samt dem CVT-Getriebe wurde laut Bordcomputer mit exakt 6,5 Litern Durchschnittsverbrauch beendet. Die stufenlose Automatik ist als die Alternative zum serienmäßigen 5-Gang-Getriebe im Angebot. Obwohl sie nicht frei vom Gummibandeffekt ist und deshalb die Drehzahl bei plötzlichem Beschleunigen stark hochschnellen lässt, rechnet man bei Mitsubishi mit einer Quote bis zu 20 Prozent. Das bedeutet, dass jeder fünfte Kunde zu der Automatik greifen müsste. Der kernig-grobe Klang des Motors ist nur bauartbedingt.

 

Über die äußerlichen Änderungen hinaus haben die Japaner ihren in Thailand gebauten Kleinwagen innen mit neuen Oberflächen-Materialen versehen. Die können jedoch den in diesem Segment unvermeidlichen Willen zur Kostenreduktion nicht kaschieren und präsentieren viel zu viel Hartplastik. Die Überarbeitung an der Instrumentierung wird Neugierigen nicht gleich ins Auge fallen, doch Notbrems- sowie Spurhalteassistent leuchtet aber jedem sofort als ein Sicherheitsgewinn ein. (ampnet/TX)

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