Alles wird teurer, sie bleiben es.




Mountainbikes mit elektrischer Unterstützung teilen die Welt der Radler in zwei Fraktionen. Während Puristen den surrenden Antrieb ablehnen, erobern die E-Waldradler langsam die Trails. Zudem machen inzwischen eigene Meisterschaften die Geländestromer zusätzlich populärer und bringen neue Kundschaft in den Fachhandel.

 

Gefühlt ist inzwischen die Mehrheit der Mountainbiker mit elektrischem Rückenwind unterwegs, und auf der Eurobike (Friedrichshafen: 4. - 7.9.) wird den Rädern wieder die Aufmerksamkeit der Besucher sicher sein.

 

Zu den Neulingen 2019 am Bodensee gehört die kroatische Manufaktur Greyp mit dem Modell G6, das von Rimac entwickelt wurde. Das Greyp G6 nutzt als Antrieb einen MPF-Motor aus Taiwan, der je nach Version 250 oder 460 Watt leistet. Die Manufaktur wählte den Antrieb, weil die von MPF eingesetzten Metallzahnräder viel zuverlässiger sein sollen als Kunststoff-Exemplare, und zudem ist der Antrieb komplett abgedichtet, so dass auch Fahrten durch Wasser gehen.

 

Das Modell kommt in drei Versionen auf den Markt, wobei die Preisliste in Deutschland bei mehr als 7.500 Euro (plus MwSt.) beginnen dürfte.

 

Mountainbiker sind offensichtlich eine lukrative Zielgruppe geworden und bereit, einige tausend Euro für den elektrisch unterstützten Fahrspaß im Gelände zu investieren. Die Hersteller reagieren, frei nach dem Motto: „Alles wird teurer, wir bleiben es“. Während konventionell angetriebene Räder für Wald und Flur zumeist um die 2.000 Euro und weniger kosten, starten die Preislisten der Mountainbikes mit elektrischer Unterstützung zumeist stark jenseits der 3.000 Euro-Grenze. (ampnet/TX)

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