Assistenzsysteme gegen Phantomstaus.


Die sommerlichen „Blechlawinen“ sind wieder unterwegs. Es kommt zu Staus, darunter oft auch Phantomstaus. Die Theorie erklärt sie mit dem Verhalten eines einzigen Fahrers, durch das andere Fahrer abbremsen müssen und dadurch eine Kettenreaktion entsteht, bis Minuten später ein erstes Auto bis zum Stillstand abbremsen muss.

Stau

Ein Stau ohne offensichtlichen Grund entstand ist, ein Phantomstau. Die Fahrerassistenzsysteme sollen dies verhindern können.

 

Wissenschaftler der privaten Vanderbilt University in Tennessee und von Ford haben gezeigt, dass sich Phantomstaus mit adaptiven Systemen wie ACC (Adaptive Cruise Control) reduzieren lassen. Das ACC passt die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs automatisch dem Tempo des vorausfahrenden Fahrzeugs an und hält Abstand.

 

Ein von der EU finanziertes Projekt unter der Leitung des Ford Research and Innovation Centers in Aachen kam zu dem Ergebnis, dass Pkw, die mit ACC und Kollisionswarner ausgestattet sind, dabei helfen könnten, die Auswirkungen von etwas mehr als 5 Prozent der Autobahnunfälle mit Personenschäden zu reduzieren. „Wir ermuntern die Fahrer von Ford-Modellen, die eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage haben, diese während ihrer Urlaubsreise zu nutzen, damit die intelligente Technologie tatsächlich zur Verkehrsverflüssigung beitragen kann“, so Torsten Wey, Manager, Driver Assistance and Safety Technology, Ford of Europe. 4/5 der zugelassenen Modelle der Marke Ford haben ACC.

 

Im neuen Ford Focus, der im September in den Markt kommt, wird eine Weiterentwicklung des ACC angeboten: Der Ford Intelligent Drive Assist, besteht aus einer Regelanlage (adaptiv) mit Verkehrsschilderkennung, einem Stau-Assistenten mit Stop & Go-Funktion sowie einem Fahrspur-Piloten, kombiniert mit 8-Gang-Automatik. Die Temporegelanlage nutzt auch Daten aus dem Verkehrsschilderkennungssystem und passt die Spitze automatisch an. Das entlastet den Fahrer auf Stücken mit stetig wechselnden Tempolimits. Der Stau-Assistent mit Stop & Go-Funktion richtet das Tempo an dem des Vordermannes aus, bis zum Stillstand. Nach kurzem Stopp fährt das Fahrzeug automatisch wieder an, sobald sich der Vorausfahrende in Bewegung setzt. Der Fahrspur-Pilot scannt mit Hilfe einer Kamera die Fahrbahnmarkierungen und hilft dem Fahrer bei aktiviertem ACC mittels sanften, wahrnehmbaren Lenkkräften dabei, das fahrzeug in der Mitte der eigenen Spur zu halten. (ampnet/TX)

Formel 1

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