Bereit für die Welt…




Der neue Streetscooter ist die neue Stufe emissionsfreier Nahverkehrs-Logistik. Wenn es nach Geschäftsführer Jörg Sommer geht, wird es eine automobile Erfolgsgeschichte nicht mehr nur im europäischen Maßstab, sondern weltweit. In Berlin stellte das Unternehmen die neueste Version des Work und des Work L vor.

 

Empfänger von DHL-Paketen kennen den Lieferwagen gut. Seit 2014 unterhält die Deutsche Post, das Mutterunternehmen der Streetscooter GmbH, eine Flotte, die etwa gut 5/6 der bisher ausgelieferten 12.000 Kastenwagen bewegt. Außer in Deutschland läuft die erste Version des Streetscooter in den Niederlanden, England und Frankreich.

 

Die Anforderungen an Lieferwagen wie den Streetscooter sind speziell. Die zurück zu legenden Strecken sind vergleichsweise gering, weshalb auch beim neuen Modell eine Reichweite von 160 km für ausreichend gehalten wird. Jedoch muss z.B. ein Post-Zusteller pro Schicht zwischen 200- und 300-mal seinen Fahrerplatz verlassen und wieder einsteigen, weshalb die Tür, ihr Ausschnitt und ihre Mechanik sowie der Sitz recht ausgefallen sind. Auf Anregung von Kunden hin, so Projektleiter Philipp Franz, seien in diesen Bereichen mehrere Änderungen zum Vorgänger direkt vorgenommen worden.

 

Wie gehabt, hat der Work zwei unterschiedliche Radstände, wobei die Langversion den normalen Achsstand um 20 cm überragt. Die Nutzlast beträgt mehr als 1 t, vier Euro-Paletten sollen in den Kastenaufbau rein passen. Zusätzlich kann der Beifahrersitz durch ein Regalsystem ersetzt werden, welches zusätzliches Lade- und Zustellgut praktisch aufnimmt. Die Ladeleistung wurde auf 11 kW erhöht, was die Aufenthaltsdauer im Depot verringert. Dies ist jedoch eine normale Entwicklung.

 

Dass die Deutsche Post zum Automobilhersteller wurde, begann als eine reine Verlegenheitslösung. Der Logistiker hatte zunächst intensiv nach einem Partner gesucht, um ein passendes elektrisches Zustellfahrzeug zu entwickeln. Fündig wurde der gelbe Riese nicht. Die Post übernahm daraufhin die damalige Streetscooter GmbH, die im Jahr 2010 als rein privatwirtschaftlich organisierte Forschungsinitiative der TU Aachen ganz erfolgreich begonnen hatte. (ampnet/TX)

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