Bestseller mit Titelanspruch.




Ford hat den neuen Focus enthüllt. Und wenn das erfolgreichste Modell der US-Marke präsentiert wird, fehlt es natürlich nicht an Superlativen. So sei die vierte Generation des weltweit angebotenen Bestsellers „das beste Auto, das wir je gebaut haben“, so Fords Europa-Präsident Steven Armstrong bei der statischen Premiere in London.

 

Doch der Anspruch kommt nicht von ungefähr. In den letzten 20 Jahren, seit dem Debüt 1998, konnte Ford vom Golf-Gegner über 16 Millionen Exemplare verkaufen, der Focus galt viele Jahre als meistverkaufter Pkw der Welt. Die Neuauflage, die im September als 5-Türer und als Kombi (Turnier) in die Verkaufsräume rollen wird, zeigt sich auf Augenhöhe mit dem deutschen Platzhirsch, vereint Hightech-Komfort mit zeitgemäßen Assistenzsystemen und modernsten Motoren- und Antriebstechnologie.

 

Auf den ersten Blick gefällt das dynamische Design. „Im Gegensatz zu den sehr flächigen und kantigen Vorgängern wollten wir diesmal eine betont muskulöse Ausstrahlung“, sagt Chef-Designer Amko Leenarts. Das ist deutlich zu sehen an den vielen Wellen und Wölbungen im Blech. Vor allem die dreidimensional gestaltete Front und die stark konturierte Motorhaube, ebenso wie die dynamischen Schwünge in den Flanken oder die kantigen Kniffe im vorderen sowie hinteren Schwellerbereich, fallen ins Auge. Wobei sich die Ausstattungslinien durch unterschiedliche Kühlergrill-, Scheinwerfer und Stoßfänger-Grafiken optisch abgrenzen. In der Version Titanium trägt die Front horizontale Lamellen und vertikale Tagfahrlichter im Stoßfänger, die ST-Line charakterisiert ein schwarzes Wabengitter, größere Lufteinlässe im Stoßfänger inkl. Flügelelemente für eine bessere Aerodynamik sowie Heckdiffusor und Dachspoiler. Der Focus Vignale glänzt mit reichlich satiniertem Chromdekor im oberen Grill, als breit „lächelnde“ Leiste im unteren Stoßfänger und lackierten Seitenschwellern. Und die Crossover-Version Active ähnelt zwar der ST-Line, mit dem Unterschied, dass sie neben viel mehr Bodenfreiheit die typische Outdoor-Optik als optisches Mittel trägt.

 

Im Kontrast zu den skulpturalen Formen der Karosserie, ist das Interieur reduziert. Materialien und Verarbeitung hinterlassen durch die Softtouch-Materialien sowie polierten oder gebürsteten Oberflächen einen guten Eindruck. Auch hier unterscheiden sich die Ausstattungslevels. Allen gemein, ein übersichtliches Cockpit. Auf Fingerfuchteln verzichtet Ford.

 

Im Vergleich zum Vorgänger wuchs die vierte Generation in der Länge um 1,8 cm, beim Turnier sind es dagegen 10,8 cm. Auch der Radstand legte um zu, was größere Räder, kürzere Überhänge sowie mehr Platz im Innenraum ermöglicht. Die Front-Passagiere genießen, wahlweise auf 18-fach verstellbaren Ergonomie-Sitzen, mehr Schulterfreiheit. Hinten legt die Kniefreiheit zu. Zum Vorgänger wächst der Kofferraum auf 341 Liter, bei umgeklappter Rückbank sogar bis auf 1.354 Liter. Und das max. Volumen im Kombi Turnier beträgt nun 1.650 Liter.

 

Bei der möglichen Komfort- und Sicherheitsausrüstung fährt der Focus nun ebenfalls vorne mit. Erstmals in einer europäischen Modellreihe der US-Marke gibt es ein Head-up-Display, zwar als ausfahrbaren Schirm über dem Cockpit, dafür heller, größer und mit den meisten Funktionen im Segment. Mit dem ab Titanium serienmäßig eingebauten „Ford Pass Connect“-Modem stehen darüber hinaus ein WLAN-Hotspot für bis zu 10 Endgeräte sowie Echtzeit-Verkehrsdaten für die Navigation bereit. Über die dazugehörige App kann das Auto per Smartphone bedient werden.

 

Auch bei Motoren und Antrieb tritt die vierte Focus-Generation mit neuen Technologien an. Neben drei Vierzylinder-Dieseltriebwerken mit 95 PS, 120 PS und 150 PS präsentiert Ford als erster Volumenhersteller einen Dreizylinder-Benziner inkl. Zylinderabschaltung. Im 1,0-Liter Ecoboost, wahlweise mit 85 PS, 100 PS oder 125 PS , als auch beim größeren 1,5-Liter Turbobenziner mit 150 PS und 182 PS legt die Elektronik allein beim Dahingleiten mit konstantem Tempo, für den Fahrer unbemerkt, einen Brennraum still. 10 Prozent Sprit sollen so eingespart werden. Nur, wenn die neue 8-Gang-Automatik die Arbeiten übernimmt, die alternativ zum standardmäßigen 6-Gang-Getriebe ebenso erstmals im Ford Focus angeboten wird. Für mehr Dynamik soll zudem ein interaktives Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung sorgen. Erstmals, ohne Mehrkosten, an Bord ist ein selektiver Fahrmodus-Schalter, der je nach Einstellung „Normal“, „Sport“ und „Eco“, das Ansprechen anpasst.  (ampnet/TX)

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