Blick zurück auf das Auto von Morgen.




Die Fachzeitschrift „auto, motor und sport“ versprach in ihrer Ausgabe vom 7. Oktober 1981 vollmundig „das Auto von morgen“ und schrieb gar von einer „SF-Show, genannt VW Auto 2000“. Welche Relevanz jedoch die damalige VW-Studie für den Fortschritt der Automobiltechnik bis zum heutigen Tage in der Realität hatte, zeigte sich nun.

 

Das Team um Museumsleiter Eberhard Kittler präsentierte zwei Modelle des legendären Auto 2000 von 1981. Auch ein Großteil der damaligen Entwicklungsmannschaft unter der Leitung von Andreas Bauer kam zu diesem Termin der Reihe „Schätze aus dem Automuseum“ zusammen und stellte sich nach einer sehr locker moderierten Zeitzeugenrunde den Fragen der rund 100 Besucher.

 

Angesichts der 1979 immer noch angespannten Energie-Situation wollte der damalige Bundesforschungsminister Volker Hauff neue Ausblicke auf die automobile Zukunft. Mit einem staatlichen Zuschuss von 50 Prozent der jeweiligen Gesamtkosten stellte sich vor allem VW dieser Aufgabe, einen fahrbaren Prototyp unter der Berücksichtigung aller realistischen Forderungen für die 1990iger Jahre zu realisieren. Verbrauch, Sicherheit und Umweltschutz sollten zukunftweisend optimiert werden: „Sparsamer, leiser, sicherer“ sollte das Forschungsauto werden.

 

Dank der Stromlinienform mit tief heruntergezogener Motorhaube und stark geneigter Windschutzscheibe, flankiert von eine Bodenverkleidung und glattflächigen Radabdeckungen, konnte der Luftwiderstandsbeiwert auf damals sehr beachtliche 0,25 gesenkt werden. In der Regel lag der Wert 1981 zwischen 0,35 und 0,45. Große Teilflächen der Karosserie bestanden bereits aus Aluminium (Motorhaube) und gar aus Kunststoff (Front- und Heckpartie sowie die Heckklappe). Nicht durchsetzen konnte sich die zweiteilige Hinterachse aus Kunststoff. Sie war schlicht zu groß und reduzierte die Nutzbarkeit.

 

Der neue Dreizylinder-Diesel mit Turbolader senkte den Verbrauch auf 3,9 Liter. Ein Wert der 15 Jahre später normal war.

 

Die Besonderheiten des Innenraums fasste der Designer Wolf Rieger zusammen: „Im Interieur trifft der Mensch auf die Maschine. Der Mensch muss sich im Auto wohlfühlen und deswegen auch sicher fahren kann“. Und das konnten die Passagiere. (ampnet/TX)

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