BMW steckt 400 Millionen Euro in die Zukunft.




BMW investiert für die Produktion des i-Next rund 400 Millionen Euro in das Dingolfinger Fahrzeugwerk. Damit bereitet das Unternehmen seinen aktuell größten europäischen Produktionsstandort auf die Fertigung von hochautomatisierten und rein batterieelektrisch fahrender Autos vor.

 

Mit dem Anlauf des BMW i-Next im Jahr 2021 wird das Werk in der Lage sein, vollelektrische Typen, Plug-in-Hybride und Modelle mit Verbrenner im jeweils nachgefragten Mix auf einem Band zu produzieren.

 

So wird das neue Modell flexibel auf einem Band mit der BMW 5er-, 7er- und 8er-Reihe in einer der beiden Dingolfinger Montagehallen gefertigt werden. Doch bei elektrifizierten sowie hochautomatisierten Fahrzeugen verteilen sich einige Arbeitsinhalte anders über den Fertigungsprozess als bei konventionellen Fahrzeugen. Im Antriebs- bzw. Aggregateeinbau entfallen bei E-Fahrzeugen bestimmte Umfänge. In anderen Bereichen kommt es dafür zu mehr Montagetätigkeit, etwa durch die Platzierungen der Batterien und entsprechender Hochvoltkabel. Auch weitere Sensorik, Reinigungssysteme und Hochleistungsrechner müssen in solchen Autos eingebaut werden. Dazu gilt es, spezielle Prüfplätze zur Absicherung der Funktionalitäten vorzuhalten. Die Neuverortung von den Arbeitsinhalten entlang des Fertigungsbands hat letztlich auch eine erneute Erweiterung der Montagehalle sowie teilweise Neustrukturierung nötig gemacht.

 

Der Karosseriebau für das neue Modell wird schon seit einigen Monaten neu aufgebaut. Auch für die Bodengruppe der Karosserie entstehen hier neue Fertigungslinien. Baubeginn für den Montageanbau war bereits im Sommer 2018. In diesen Monaten werden dann die Fertigungsanlagen sukzessive aufgebaut und in Betrieb genommen, wie schon Ende August etwa die neue „Hochzeit“, also der Bandbereich, an dem Karosserie und der Antriebsstrang in der Montage direkt verbunden werden.

 

Schon heute beträgt der Anteil von Plug-in-Hybriden, also elektrifizierten Fahrzeugen, an der Dingolfinger Produktion 10 Prozent. Mit dem BMW i-Next kommt das erste rein batterieelektrische Fahrzeug dazu. (ampnet/TX)

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