Bochum – kulinarische Vielfalt wächst:


Wenn man über Bochum nachdenkt, kommt auf den typischen Ruhrpott mit seiner Arbeiterkultur, die „Unabsteigbaren“ vom VfL Bochum sind ein Begriff und Herbert Grönemeyer, der der Stadt eine Hymne schrieb… An kulinarische Vielfalt denkt man nicht wirklich, bei dieser Stadt mit ihren rund 365.000 Einwohnern. Wobei auch „Pommes Schranke“ etwas hat!

Schnibbelbohnensuppe

Generell tut man dem gesamten Ruhrgebiet mit solch einer abwertenden Klassifizierung unrecht, und vor allem Bochum. Eines der ersten Feste im ganzen Ruhrgebiet war nämlich der damalige „Kulinarische Treffpunkt Bochum“. Bereits seit 2004 ist Bochums Gourmet-Fest Nummer 1 unter dem Namen „Bochum kulinarisch“ über die Grenzen der Stadt bekannt. Immer im August tischen dann die vorhandenen Top-Gastronomen aus Bochum, Hattingen und Witten auf dem Boulevard  auf, was Küche und Keller zu dieser Jahreszeit hergeben. Und dies ist im Sommer reichlich.

 

Zum 29. Mal lockt das größte Open Air Restaurant im Revier in 2017 die Genussmenschen der Region herbei. Serviert wurde neben zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten ein unterhaltsames Programm für Jung und Alt. Zudem erwarten die Gäste Jahr für Jahr immer viele neue Gerichte, da jeder Gastronom eine Neuheit in seinem Menü präsentiert. Aber auch das Bewährte und das Beliebte findet auch bei diesem Fest viel Platz...  

 

Ob Schnibbelbohnensuppe, Arme Ritter oder aber Schlodderkappes, die meisten Gerichte im Ruhrgebiet und auch Bochum sind eher schlicht und entstammen der Arbeiterklasse. Doch vor allem Immigranten haben dem Pott immer wieder neue Kompositionen diesem gebietstypischen Essen hinzugefügt. Zuerst die Belgier, Niederländer oder die Franzosen, später Ostpreußen und Schlesier, noch viel später Italiener, Spanier, Griechen und Türken. Die meisten dieser Einwanderer waren Arbeitsimmigranten. Ihre Rezepte waren daher simpel und billig, wie die vielen einheimischen im Ruhrpott auch. Doch ganz ehrlich: Wer isst nicht gerne wie bei Oma?

 

Das Bermuda3eck ist mit 60 gastronomischen Betrieben das wichtigste Kneipenzentrum des Ruhrgebiets. Über drei Millionen Gäste besuchen die Kneipenmeile in der Bochumer Innenstadt pro Jahr, sogar gut 30.000 Gäste pro Tag im Sommer. Bei großen Veranstaltungen wie z.B. dem Festival Bochum Total kommen täglich bis zu 400.000 Besucher. Ferner hat fast jeder Stadtteil alt eingesessene Gaststätten, Kneipen und Cafés.

 

Wer sich aber dem kulinarischen Genuss in seiner kompletten Vielfalt in Bochum hingeben will, sollte sich unter www.eat-the-world.com mit dem kulinarische Stadtführer befassen. Ob thematische Tour oder gezielt in einem Stadtteil unterwegs, völlig egal. Hier findet jeder sein Essen… (SW)

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Das war es also mit der Formel 1 im Jahr 2017. Schon vor dem letzten Rennen Abu Dhabi waren alle relevanten Punkte entschieden, es ging also nur noch um den Sieg vor traumhafter Kulisse. Und dieser ging an Valtteri...

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