Bollinger B2: Der etwas andere Pick-up!


Seit ewigen Zeiten sind in den Top10 der US-Zulassungen etliche Pick-ups vertreten. Immer mit dabei, die F-Serie von Ford, der Silverado von Chevrolet und der Ram von Dodge. Alle verfügen über hubraumstarke und verhältnismäßig durstige Benziner. Jetzt will die US-Firma Bollinger Motors mit einem elektrischen Pick-up den Markt aufmischen.

Bollinger B2

Bollinger


Von seiner Optik her erinnert der Bollinger B2 an den Defender von Land Rover, den es ja auch als Pritschenwagen in verschiedenen Versionen gab. Bollingers B2 ist fast noch kantiger gezeichnet als der kultige Brite.

 

Nicht hübsch, aber praktisch. Und diese praktischen Gene der Wagen mit offener Ladefläche mögen in Nordamerika nicht nur die Farmer und Handwerker, sondern auch Hausfrauen, Professoren, Studenten und Angestellte auf dem Weg zum Büro. Manchen dürfte die Entscheidung leicht fallen, sogar auf einen E-Pritschenwagen umzusteigen.

 

Der B1, von dem ein fahrbereiter Prototyp existiert, ist ein vollelektrisch angetriebener Geländewagen. Der B2 ist nur die logische Ergänzung. Neben seiner offenen Ladefläche bietet der B2 (Radstand 353 cm) in der Doppelkabine Platz für 4 Passagiere. Der B2 ist mit 5,27 m länger als der B1, ist 2,26 m breit und 1,85 m hoch. Der Pick-up wiegt knapp 2,3 t, etwa das gleiche Gewicht soll der Bollinger Nummer 2 zuladen können. Hinzu kommt eine Anhängelast von 3,4 t. Die Pritsche bietet eine 1,2 m breite und 1,75 m lange Ladefläche. Die max. Ladelänge beträgt 2,50 m.

 

Die technischen Daten der E-Motoren, je einer pro Achse, dürften auch leistungsverwöhnte Amerikaner zufrieden stellen. Bollinger gibt für den Allradler einen Wert von 527 PS an, das max. Drehmoment soll bei 697 Nm liegen. Damit sprintet der B2 nach Werksangaben in 6,5 Sekunden von null 0 auf 96,6 km/h (60 mph). Für den US-Einsatz ist die Spitze ein theoretischer Wert: Sie liegt beim Bollinger B2 bei 161 km/h.

 

Die Batterie mit 120 kWh ist im Wagenboden untergebracht. Sie soll für eine Fahrstrecke von über 300 km genug Kraft zur Verfügung stellen...

 

Gebaut werden sollen der B1 und der B2 bei Optimal Inc., einer Firma aus Plymouth (Michigan). Die Produktion des B1 soll schon 2019 starten, ein Jahr darauf, so die Planung, soll auch der B2 auf demselben Band in Serie gehen. Einen ersten Prototyp des E-Lasters kommt erst. (ampnet/SW)

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