Citroen DS3 Cabrio: Auch ohne Sonne ein Spaß!


Die vor vier Jahren von Citroen als Ergänzung zur traditionellen Palette eingeführte exklusivere DS-Linie hat die Erwartungen der Franzosen voll erfüllt. Konsequent, dass die Franzosen aus dem Angebot eine komplett eigenständige Marke kreieren. Großen Anteil daran hat der kompakte DS3, dem im vergangenen Jahr eine Cabrio-Version hinzugefügt wurde.

Citroen DS3 Cabrio

Citroen


Allerding ist der jüngste Spross der DS-Linie kein klassisches Cabrio. Es handelt sich vielmehr um das Originalmodell mit elektrischem Faltdach, das sich per Knopf aus oder in der Dachkonsole bis Tempo 120 km/h in 16 Sekunden öffnen oder schließen lässt. Und das in drei Einstellungen: „Halboffen“, „bis zur Heckscheibe“ und „Ganz offen“.

 

Auch wenn man nicht ganz oben ohne unterwegs ist, sollte man sich bei Belegung der Rücksitzbank an Cabrio-Gepflogenheiten halten und mehr Wert aufs Cruisen denn auf sehr zügiges Fortkommen legen. Denn der kleine manuelle Windabweiser im Frontscheibenrahmen schützt ab 100 km/h mehr den Fahrer und Beifahrer, jedoch nicht die Fond-Passagiere.

 

Citroen preist sein Cabrio als einzigen echten 5-Sitzer im Segment an. Eine derartige Besatzung dürfte aber nur die Ausnahme von der Zwei-Personen-Regel darstellen. Eine Gesamtlänge von lediglich 3,95 Meter bietet eben nur begrenzten Raum und so finden in der zweiten Sitzreihe wegen der Beinfreiheit nur drei Kinder richtig Platz.

 

Abstriche gibt es auch beim Kofferraum zu machen. Mit nur 245 Liter Volumen ist er zwar deutlich größer als beim Fiat 500 oder Mini, doch durch die kleine Heckklappe recht mühselig zu beladen. Der berühmte Wasserkasten passt nur quer hinein, größere Koffer gehen so gar nicht. Es sei denn, man klappt die Rücksitzbank um, im Verhältnis 2/3 zu 1/3, und schafft sich damit Stauraum von über 900 Liter. Clever dagegen die Konstruktion der Heckklappe. Sie lässt sich halbkreisförmig nach oben öffnen, so dass Be- oder Entladung selbst in engsten Parklücken geht.

 

Im Innenraum erwartet einen das bekannte DS3-Ambiente. Ein Cockpit, dass dem Fahrer einen ungehinderten Blick auf die aller wichtigsten Instrumente ermöglicht, die Bedienung erfolgt weitestgehend intuitiv und die Sitzpolsterung ist zwar straff ausgelegt, aber dennoch komfortabel. Lediglich mehr Seitenhalt wäre wünschenswert. Die Materialien machen einen wertigen Eindruck und sind gut verarbeitet.

 

Für den Vortrieb im Testwagen sorgte der kleinste Selbstzünder mit 92 PS und einem max. Drehmoment von 250 Nm ab 1.750 Umdrehungen. Wer denkt, das ist nicht die Welt, hat nicht ganz Unrecht. Vergisst aber, dass das Cabrio lediglich 1,2 Tonnen wiegt. Und so lässt sich der kleine Franzose recht munter und zügig auch auf kurvenreichen Landstraßen bewegen. Bevorzugt man das Cruisen, spielt es ohnehin gar keine Rolle. Gewöhnungsbedürftig ist dagegen das automatische 6-Gang-Getriebe „Efficient Tronic“. Vor allem im unteren Drehzahlbereich braucht es ein wenig Übung, um die „Gedenksekunde“ zu minimieren. Die Zeit hilft hier!

 

Zur Basis gehören sechs Airbags, ESP inkl. ASR, Nebelscheinwerfer, eine auch notwendige Einparkhilfe hinten sowie ein Tempomat. Die „So Chic“-Variante verfügt zusätzlich über Klimaanlage, Lederlenkrad und LED-Tagfahrlicht; bei der Top-Ausstattung gibt es eine Klimaautomatik, das Notruf-System CitroenTouch und neue 3D LED-Rückleuchten. Viele Options-Pakete sind orderbar. Damit lässt sich das Cabrio auf Premium-Niveau anheben, den Endpreis aber (fast) auch. (dpp-ar/SW)

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