Conti säubert Dieselabgase.


Continental zeigt heute beim 27. Aachener Kolloquium neue Bausteine im Motor und elektrisch gestützte Funktionen in der Nachbehandlung der Abgase. Die zusätzliche elektrische Energie ermöglicht neue Funktionen der Abgasreinigung. Das „Super Clean Electrified Diesel“-Fahrzeug hat im gesamten Fahrzyklus unter 35 mg/km emittiert.

Dieselabgase

Continental


Zu den wirtschaftlich darstellbaren Lösungen für Anforderungen über die kommende Norm Euro6d hinaus gehören hier zwei SCR-Katalysatoren und ein elektrischer Heizkatalysator Emicat. Neben den erhofften NOx-Werten von unter 35 mg/km ließ sich auch der CO2-Ausstoß um bis 10 g/km absenken. Die Funktion der elektrischen Maschine als Motor oder Generator wird optimiert. Mithilfe des elektrisch beheizten Katalysators Emicat kann die Motorsteuerung viel schneller einen konsequent CO2-sparenden Betrieb einregeln. Und der Ladezustand der 48 Volt-Batterie wird so geregelt, dass dort am Ende der Fahrt so viel elektrische Energie gespeichert ist wie zu Anfang.

 

Immer mehr Fahrzeuge mit einem Ottomotor verfügen heute über einen Partikelfilter (Gasoline Particulate Filter, GPF). Sobald dieser aber einen gewissen Beladungsgrad mit Ruß erreicht hat, muss dieser regeneriert werden. Dazu hat Continental einen Katalysator mit zwei Heizscheiben entwickelt. Die zweite Heizscheibe erzeugt dabei die Temperatur für die Regeneration des nachfolgenden GPF rein elektrisch. (ampnet/TX)

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