Continental arbeitet an einer sicheren Zukunft.


Der Name Continental stand noch vor einigen Jahren vor allem für ein Produkt: Reifen. Das hat sich längst geändert. Auf der IAA in Frankfurt (- 22.09.) zeigt der Konzern, der sich inzwischen vom Reifenhersteller zu einem Technologiekonzern verändert hat, eine Vielzahl von neuen und serienreifen Innovationen für die Mobilität der Zukunft.

Continental

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Noch 2019 wird Continental mit der Serienfertigung seines elektrischen Achsantriebs in Europa und China beginnen. Mit diesem System, betont Andreas Wolf, Leiter des Continental-Antriebsgeschäfts, „ermöglichen wir sowohl etablierten Volumenherstellern wie auch neuen Anbietern die schnelle Herstellung von effizienten, rein elektrischen Fahrzeugen“.

 

Die Antriebseinheit ist kompakt ausgelegt, wiegt weniger als 80 kg und besteht aus einem E-Motor, Getriebe und Wechselrichter. Das Paket bringt eine Gewichtseinsparung von rund 20 kg, weil bei der Entwicklung auf viele Kabelverbindungen und Stecker verzichtet werden konnte. Zudem zeigt Continental in Frankfurt einen 48 Volt Hochleistungsantrieb, der Vollhybridmodellen elektrisches Fahren bis zum Bereich von 80 bis 90 km/h ermöglicht und so CO2-Emissionen reduziert.

 

Um Unfälle noch mehr mit Radfahrern und Fußgängern zu vermeiden, hat Continental einen Nahbereichsradarsensor entwickelt, der andere Verkehrsteilnehmer und Hindernisse mit großer Genauigkeit erfassen kann. Der Abbiegeassistent erkennt die drohende Gefahr deutlich früher, warnt den Fahrer und leitet bei Bedarf eine klare Notbremsung ein.

 

Einen Einblick in die Zukunft autonomer Mobilität gewährt der Konzern aus Hannover mit einem Robo-Taxi, das während der IAA die Besucher zwischen den verschiedenen Hallen transportiert. In Zukunft sollen bei diesen Gefährten die Reifen, auf die auch autonome Fahrzeuge nun mal nicht verzichten können, ebenfalls autonom ihre Kontrolle übernehmen. Spezielle, in die Lauffläche integrierte Sensoren übermitteln Daten zur Profiltiefe, Beschädigungen, Temperatur der Reifen und den Fülldruck. Über in den Felgen montierte Luftpumpen kann der Fülldruck während der Fahrt angepasst werden. Die Überwachung ist per Internet mit dem Flottenmanagement verbunden und liefert die Daten in Echtzeit an die Zentrale und warnt vor Unregelmäßigkeiten, so dass deutlich schneller als bisher eingegriffen werden könnte. Nein, es kann! (ampnet/TX)

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