Erste E-Bikes mit ABS.


Fahrräder mit elektrischer Unterstützung haben sich in den vergangenen Jahren in allen Segmenten durchgesetzt. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 980.000 Räder mit elektrischem Rückenwind verkauft. Der ZIV erwartet mittelfristig einen Anteil von 30 Prozent, welcher in den kommenden Jahren auf 35 Prozent steigen kann.

E-Bikes

Bosch


Der Erfolg der Pedelecs hat auch Schattenseiten. Parallel zum Absatz steigt auch die Zahl der Unfälle. Offensichtlich sind viele Pedaleure mit der ungewohnten Kraftentfaltung und Geschwindigkeit überfordert und verlieren die Beherrschung über ihr Gefährt. Viele der Unfälle geschehen aber ohne die Beteiligung eines anderen Verkehrsteilnehmers. Die Folge dieser Alleinunfälle sind immer wieder schwere Verletzungen.

 

Nicht nur die Geschwindigkeit bringt E-Radler in gefährliche Situationen. Auch die oftmals montierten Scheibenbremsen tragen zur Überforderung vieler Piloten bei. Nach einer Untersuchung der Beratungsstelle für die Unfallverhütung in Bern gaben von exakt 4.000 befragten E-Radlern 51 Prozent als ihre Unfallursache an, dass die Straßenoberfläche rutschig gewesen sei und 26 Prozent führten ihr unfreiwilliges Absteigen auf eine zu starke Verzögerung zurück. Bei einer Panikbremsung blockieren die Laufräder schnell, das Rad lässt sich nicht mehr steuern, und häufig ist dann ein Abgang über den Lenker hier die Folge.

 

Um in Zukunft derartige Unfälle zu vermeiden hat Bosch nun ein ABS-System für E-Bikes entwickelt, das ähnlich wirkt wie die bei Motorrädern eingesetzte Technik. Sensoren an den Bremsscheiben messen dabei die Raddrehzahl. Stellen sie eine starke Verringerung der Drehzahl oder zu großen Drehzahlunterschied zwischen den beiden Rädern fest, senkt eine am Lenker befestigte ABS-Steuereinheit in Sekundenbruchteilen den Bremsdruck so lange bis das Laufrad am Ende wieder rollt. (ampnet/TX)

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