Essen – grüne Hauptstadt Europas:


Essen ist nach Köln, Düsseldorf und Dortmund mit etwas über 580.000 Einwohnern zwar nur die viertgrößte Stadt in dem bevölkerungsstärksten Bundesland in Deutschland, in Nordrhein-Westfalen, aber so etwas wie das Aushängeschild der Metropolregion Rhein-Ruhr. Im Jahr 2010 noch Kulturhauptstadt Europas, 2017 grüne Hauptstadt Europas.

Essen

Kulturhauptstadt Europas ist ein Titel, der jährlich von der Europäischen Union an mindestens zwei Städte vergeben wird. Diese Ehrung soll vor allem Reichtum, Vielfalt und Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa vermitteln sowie ein besseres Verständnis der Bürger innerhalb Europas schaffen. Im Fall von Essen bzw. genauer dem Ruhrgebiet ging es um den Wandel einer Arbeiterregion basierend auf Kohle und Stahl zur  polyzentrischen Kulturmetropole neuen Typs!

 

Die einstige Industriemetropole ist heute ein wichtiger Dienstleistungs- und Technologiestandort: Früher primär bekannt durch Stahl und Kohle, ist Essen heute nach einem langen und geförderten Wandel ein Zentrum des Landschaftsbaus sowie vieler Energie Unternehmen...

 

Der Titel grüne Hauptstadt Europas bezeugt diesen Wandel noch einmal nachhaltig. Dieser wird jährlich von der Europäischen Kommission an nur eine Stadt in Europa verliehen, der es in besonderer Weise gelungen ist, Umweltschutz und wirtschaftliches Wachstum zu einer hervorragenden Lebensqualität der eigenen Einwohner zu verbinden.

 

Erste Spuren der Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Ein Problem in Essen: Durch die früheren äußerst massiven Eingriffe in die Landschaft ohne Rücksicht auf Verluste durch den Mensch, sind viele Epochen gar nicht mehr vorhanden, Fundstücke sind echte Raritäten. Mit der Errichtung des Stifts im Jahr 845 ist die Siedlung dauerhaft in den Karten und Büchern vermerkt. Seit dieser Zeit wuchs dann die Siedlung zur Stadt, heute als Zentrum der Metropolregion Rhein-Ruhr.

 

Ähnlich wie der Strukturwandel der Stadt, auch der Name selbst. Dieser änderte sich im Laufe der Jahrhunderte. Während die Stadt in den ersten Erwähnungen noch Astnide genannt wurde, änderte sich der Name über Astnidum, Astanidum, Asbidi, Asnid, Assinde, Asnida und Assindia hin zu Essendia, Esnede, Essende, Essend und bis zum heutigen Essen. Der Name hat nichts mit dem deutschen Begriff Esse, welches nämlich nur ein schönes Wortspiel aus dem 19. Jahrhundert. (SW)

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