Europa ist um eine Ikone ärmer.




Die europäische Automobilkultur verarmt schleichend. Das manifestiert sich derzeit vor allem in den Modellen, die hier gar nicht mehr angeboten werden, jedoch in anderen Regionen der Welt weiterhin. Beispielsweise die neue Modellgeneration des Subaru WRX, die gerade in Nordamerika eingeführt wird, ist solch ein Modell.

 

Der ikonische japanische Kompaktsportler, einst aus dem Rallyesport hervorgegangen, steht auf einer neuen Fahrzeugplattform und wird von einem turboaufgeladenen Vierzylinder-Boxermotor angetrieben. Das 2,4 Liter große Aggregat wurde neu entwickelt und erzeugt 275 PS und 350 Nm Drehmoment. Für die Kraftübertragung auf alle vier Räder sorgt eine 6-Gang-Handschaltung oder eine 8-stufige CVT-Automatik.

 

Die Fahrzeugarchitektur des WRX wurde neu versteift, der Schwerpunkt abgesenkt. Längere Federwege sorgen für sicheres Handling auf schnell gefahrenen, unebenen Strecken. Es gibt 17 Zöller oder sogar 18 Zöller, und außerdem bietet das Zubehörprogramm umfassende Optionen zur Individualisierung. Die zahlreichen Assistenzsysteme lassen sich per Knopfdruck direkt abschalten und bleiben dann auch abgeschaltet; in den USA ist so etwas nicht verboten.

 

An eine Einführung des WRX in Europa ist nur dann zu denken, wenn Politik und Behörden synthetische Kraftstoffe auch tatsächlich als CO2-frei anerkennen. Bis dahin ist der neue WRX, der in den USA mit Audi, BMW und VW konkurriert, hierzulande nur noch ein Traum. (ampnet/TX)

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