Fiat Nuova 500:


Seit 2017 ist ein historischer Fiat 500 Teil der permanenten Sammlung des berühmten Museum of Modern Art in New York (MoMA). Zum ersten Mal öffentlich zu sehen ist die italienische Ikone im Frühjahr im Rahmen der Sonderausstellung „The Value of Good Design“. Vom 10. Februar bis 27. Mai 2019 zeigt das MoMA dabei außergewöhnliches Industriedesign.

Fiat Nuova 500

FCA


Der in New York ausgestellte Fiat 500 stammt aus der Baureihe F, die von 1965 bis 1972 produziert wurde. Die Ikone ist ein Symbol Italiens und steht für die Philosophie „Form folgt Funktion“. Dieses Modell trug entscheidend zur Massenmotorisierung in den Nachkriegsjahren bei.

 

In Italien als Cinquecento bekannt und 1957 als „Nuova 500“ präsentiert, ist der Fiat 500 das Werk von Dante Giacosa. Der Ingenieur/Designer, der schon 1927 für Fiat arbeitete, war im Laufe seiner 43 Jahre bei dem Unternehmen für zahlreiche Meilensteine verantwortlich. Neben dem „Nuova 500" gehörte zu seinen Arbeiten auch der allererste Fiat 500, viel besser unter dem Spitznamen Topolino bekannt. Mit seinem Heckmotor-Layout und dem trotz ultra-kompakter Abmessungen vorhandenen vier Sitzplätzen war der „Nuova 500" das perfekte Auto für die Arbeiterklasse. Das charakteristische Stoffrollverdeck sorgte vordergründig für Luxus, reduzierte in der Produktion aber auch den hohen Bedarf an Stahl für die Karosserie. In den 1950iger Jahren ein recht rares und teures Material.

 

2007 trat der aktuelle Fiat 500 im Retro-Design dieses Erbe an. Und das mit Erfolg. Der Fiat 500 gewann viele internationale Auszeichnungen, darunter „Auto des Jahres“ und den Design-Preis „Compasso d'Oro“.

 

Von 1930 bis in die 1950iger förderte das MoMA mit vielen Initiativen gut designte, erschwingliche Objekte für den täglichen Gebrauch. An diese Tradition knüpft die Ausstellung „The Value of Good Design“ an. (ampnet/SW)

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