Ford Mondeo Hybrid: Sparmeister aus Köln!


Zu den Pionieren der Hybrid-Technik gehört neben Toyota auch Ford. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern in Detroit setzte der Konzern schon früh auf diesen Antrieb und sicherte sich die notwendigen Lizenzen von den Japanern. Allerdings dauerte es einige Jahre, bis Ford auch in Europa ein entsprechendes Modell auf den Markt brachte.

Ford Mondeo Hybrid

Ford


Die Hybrid-Variante des Mondeo kombiniert einen 2,0-Liter Benziner mit einem E-Motor, was in Addition eine Systemleistung von 187 PS bringt. Für die Kraftübertragung auf die Vorderräder wählten die Ford-Entwickler ein stufenloses CVT-Getriebe, das primär in der Stadt eine harmonische Kraftentfaltung ermöglicht. In dem Umfeld spielt der Wagen die Vorteile der Technik aus, schaltet immer wieder in den lautlosen E-Antrieb, was Passanten evtl. irritiert, aber hilft, den Durchschnittsverbrauch auf rund 5,0 Liter zu senken.

 

Der Mondeo Hybrid unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von den konventionell angetriebenen Varianten. Auch im Innenraum weist allein eine links neben dem Lenkrad platzierte Anzeige auf die Kraftverteilung hin. Wie bei den anderen Vertretern der Modellreihe ist auch der Mondeo tadellos verarbeitet. Die Materialien sind hochwertig.

 

Auch dieser Mondeo kommt mit einem aufwändigen Informations- und Entertainmentsystem.

 

Hybrid-Fahrzeuge spielen ihre Stärken vor allem im städtischen Verkehr aus, hier macht der Mondeo Hybrid keine Ausnahme. Andere Regionen sind dann weniger sein bevorzugtes Biotop. Der E-Antrieb stellt bei 135 km/h seinen Betrieb ein, und jenseits dieser Marke verwandelt sich der Vortrieb in eine zähe Angelegenheit. Die stufenlose Automatik arbeitet dann ständig im hohen Drehzahlbereich und wird nervig. Doch eine ganz  gewisse Zurückhaltung, um die Drehzahlen in einem dezenten Rahmen zu halten, sind hier die Lösung. So gehen 187 km/h.

 

Dass Hybridantrieb auch Verzicht bedeuten kann, zeigt der Kofferraum der ansonsten geräumigen Limousine. Offensichtlich wurde der Antrieb bei der Entwicklung der Baureihe zunächst nicht berücksichtigt. Deshalb belegen die Energiespeicher einen großen Teil des Gepäckabteils. So passen nur 345 Liter in den zerklüfteten Kofferraum. Bleibt zu hoffen, dass die Ingenieure beim Kombi eine bessere Lösung finden. Preis als Vignale: 42.800 Euro. (ampnet/SW)

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