Ford Mustang Mach-E: Nur der Name ist geblieben!


Als vor 56 Jahren Ford den Mustang auf den Markt rollte, begann die Epoche der „Pony-Cars“, deren Charakter aber so gar nichts mit einem genügsamen Minipferd gemein hatte. Vielmehr standen da Vollblüter am Start, die so gar nicht spielen wollten. Mit dem Mustang Mach 1 brachte Ford die damals stärkste Variante an den Start!

Ford Mustang Mach-E

Ford


Und jetzt wiederholt sich die Geschichte! Denn die jüngste Variante des Themas Mustang fährt mit dem Zusatz Mach-E zu den Kunden. Das „E“ steht für elektrisch.

 

Den US-Kreativen gelang das eigentlich Unmögliche, den Charakter des Sportwagens in eine SUV-Silhouette zu überführen und dabei auch noch den dynamischen Charakter weiter zu erhalten.

 

Für die Nutzer von E-Autos ist eine möglichst genaue Einschätzung der Akku-Reichweite von großer Bedeutung. Aus dem Grund wird Ford den Mustang Mach-E als erstes Modell serienmäßig mit „Intelligent Range“ ausrüsten. So sollen präzise sowie realistische Reichweiten-Prognosen ermöglicht werden.

 

„Intelligent Range“ ist mit dem bordeigenen Navi-System vernetzt und berechnet die Reichweite basierend u.a. auf dem vorausgegangenen Fahrerverhalten und der Wettervorhersage, da die Temperatur ebenfalls Auswirkungen auf die Reichweite haben kann.

 

Dabei wird die Cloud genutzt, um zu kalkulieren, wie viel Energie beim weiteren Fahren verbraucht wird. Sollten Bedingungen erkannt werden, die die Reichweite beispielsweise negativ beeinflussen, erhält der Fahrer eine Benachrichtigung mit Hinweisen darüber, warum sich die Prognose nun geändert hat.

 

Künftig soll die Funktion des Mustang Mach-E von kabellosen Over-the-air-Updates (OTA) profitieren, was noch genauere Voraussagen zu der Batterie-Reichweite ermöglichen soll. Dank Nutzung zusätzlicher Cloud-basierter Funktionen können bei der Reichweiten-Berechnung z.B. auch die Verkehrsbedingungen in Echtzeit sowie das Höhenprofil der Route berücksichtigt werden. Bei Fahrten bergauf wird möglicherweise die volle Batterieleistung benötigt, während die Batterie bei Fahren bergab durch regeneratives Bremsen wieder geladen werden kann. Auch eine genaue Voraussage der aktuellen Temperatur gibt es. (ampnet/SW)

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