Ford ruft Fluffy und Spot in den Dienst.




Ford experimentiert im Werk Dearborn (Michigan) mit neuen 4-beinigen Robotern, die sich ähnlich bewegen wie Hunde. Sie können 360 Grad Scans durchführen, Steigungen von bis zu 58 Prozent bewältigen und sogar Treppen steigen. Die etwa 30 kg schweren Roboter sind Teil eines Pilotprojekts von Ford.

 

In Zukunft will man so Zeit und Kosten senken sowie die Effizienz des Anlagenmanagements steigern.

 

Die von Boston Dynamics angemieteten Roboter wurden „Fluffy“ und „Spot“ getauft. Die Roboter werden im Van-Dyke-Getriebwerk wohl ihre ersten Einsätze laufen. Sie können den Anlagenboden scannen und die Ingenieure mit Daten versorgen. 2 Stunden lang können die robotischen 4-Beiner sich mit bis zu 5 km/h bewegen. Der Anlagenscan wird dadurch um die Hälfte verkürzt. Zuvor mussten die Mitarbeiter dort immer wieder Stative platzieren und auf einen Laserscan warten. Der herkömmliche Scanning-Prozess ist mit Kosten von fast 300.000 US-Dollar auch teurer als der Robotereinsatz.

 

Sollte das Pilotprojekt erfolgreich sein, behält sich Ford die Ausrüstung aller Werke mit Robotern vor, um die Scans zu beschleunigen. Dann wird auch eine Fernsteuerung zum Einsatz kommen, die mit Tablets kompatibel ist. Die Roboter verfügen derzeit gerade einmal über drei Bewegungsprogramme vom Spaziergang bis zum Treppensteigen. Die Roboter richten sich aber komplett selbstständig wieder auf und halten Sicherheitsabstand zu Objekten. (ampnet/TX)

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