Goodyear und Brabham sind wieder vereint.




Goodyear und Brabham Automotive gehen eine neue Kooperation ein, damit lebt auch ein wenig automobile Geschichte wieder auf. Die beiden Unternehmen werden sowohl bei der Entwicklung von Rennfahrzeugen als auch bei den Straßenfahrzeugen zusammenarbeiten und damit eine Partnerschaft wiederbeleben, die bereits im Jahr 1965 begann.

 

Hintergrund der Partnerschaft ist die Rückkehr der britischen Kultmarke. Sie wird im November in Brands Hatch (Großbritannien) im Rahmen des Britcar-Into-the-Night-Rennens mit dem BT62 an den Start gehen. Auf der Strecke hat Jack Brabham vor genau 53 Jahren mit seinem Repco-Brabham BT19 den britischen GP gewonnen. Der Brite war und ist damit der einzige Weltmeister, der seinen Titel in einem Auto gewann, das den Namen des Fahrers trug.

 

Brabham und Goodyear haben zusammen 26 Formel1-Siege geholt. Unmittelbar nach Jack Brabham holte Denny Hulme 1967 für Brabham und Goodyear den zweiten WM-Titel in Folge, bevor Brabham-Stars wie Carlos Reutemann, Niki Lauda und Carlos Pace in den 1970igern mit der Goodyear-Kappe ganz oben auf dem Siegerpodium standen. Und 1981 sicherte sich Nelson Piquet, nach dem Wechsel auf Goodyear erst zur Saisonhalbzeit, beim Saisonfinale in Las Vegas noch den Titel.

 

Hinter dem Unternehmen steht heute David Brabham, der Sohn von Sir Jack Brabham. Gemeinsam mit Goodyear will der Brite mit der Marke in Le Mans ins Rennen gehen. Der BT62 wird nur 70-mal gebaut werden. Bei dem Wagen trifft ein 700 PS starker 5,4-Liter V8-Motor schließlich auf ein Trockengewicht von 972 kg, so dass das Fahrzeug ganz speziell entwickelte Reifen bekommt, die am Ende denen von Goodyear in der Langstreckenweltmeisterschaft WEC äußerst ähnlich sind. Wird dieses Fahrzeug mit Straßenzulassung erworben, kommt der Goodyear Eagle F1 Supersport zum Einsatz. (ampnet/TX)

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