Hanomag 1,3:


Die GTÜ und die „Deutsche Museumsstraße“ zeigten auf der Motorworld Classics Berlin ein seltenes, außergewöhnliches Objekt der deutschen, automobilen Historie. Einen Hanomag 1,3 aus dem Baujahr 1940, noch mit Ambi-Budd-Karosserie. Der seltene Wagen stammt aus dem Depot der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin.

Hanomag 1,3

GTÜ


Dieser unrestaurierte und doch erstaunlich gut erhaltene Hanomag aus dem II. Weltkrieg am GTÜ-Messestand bildet eine verschollene Epoche des deutschen Automobilbaus ab, da über diese allgemein nur wenig bekannt ist. Den 1,3 Liter Hanomag kaufte 1940 ein Textilfabrikant aus Plauen. Kriegsbedingt gab es allerdings keine Zulassung. Der fabrikneue Wagen landete daher unmittelbar aufgebockt in einer Garage.

 

Seit 2004 befindet sich das Auto in der Sammlung des Technikmuseums Berlin. Die seit 1982 bestehende Einrichtung beheimatet viele historische Sammlungen. Dazu gehören Fahrzeuge wie Zweiräder von Zündapp, Straßenbahnen, historische Taxis und hunderte automobiler Raritäten. Die meisten davon stehen in Depots und werden zu Ausstellungen extra hervorgeholt. Der auf der Motorworld Classics gezeigte Hanomag war bisher noch nicht in einer Museumsausstellung.

 

Nicht nur der Werdegang des Exponats ist sehr interessant, auch seine Entstehung mit dem Berliner Aufbau: Der nämlich stammte von Ambi-Budd in Berlin. Der Karosseriehersteller mit US-Wurzeln hatte Werke in Johannistal und Spandau und brachte den sehr ungewöhnlichen Aufbau von Ganzstahlkarosserien in den 1920igern nach Deutschland. (ampnet/SW)

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