Im Verkehr jetzt kühlen Kopf bewahren.




Wer auf rutschigen Winterstraßen sicher ans Ziel kommen will, muss die Fahrweise anpassen, erinnern die Unfallexperten der Dekra. Hektische Lenkbewegungen und Kickdowns sind bei Schnee, Eis und Matsch oder Nässe fehl am Platz. Stattdessen empfiehlt sich vorausschauenderes Fahren, ruhiges Lenken und behutsames Bremsen.

 

Schon bei einigen Graden über null müssen Autofahrer jederzeit mit Glatteis rechnen, warnt Markus Egelhaaf aus der Unfallforschung der Dekra. Gefährlich wird es oft an sonnigen Stellen, an denen es tagsüber taut und nachts dann wieder gefriert. Auch auf Brücken bilden sich leicht gefährliche Glatteisplatten.

 

Auf Schnee und Eis empfiehlt es sich, niedertourig zu fahren und eher gefühlvoll Gas zu geben, dann greifen die Räder besser und drehen nicht so schnell durch. Die Fahrer der beliebten SUVs müssen auch daran denken, dass Allradfahrzeuge auf Schnee und Eis zwar besser fahren als zweiradgetriebene, aber keinen kürzeren Bremsweg haben. Nähern sich Räumfahrzeuge, heißt es Platz machen, Abstand halten und nicht überholen. „Im Winter sind größere Sicherheitsreserven gefragt, auch um Fehler anderer ausgleichen zu können“, sagt Markus Egelhaaf. Winterreifen sind auf glatten Straßen daher unverzichtbar, betont der Dekra-Experte. Sie sind nicht nur bei Schneeglätte und Glatteis, sondern auch bei Reifglätte und Schneematsch gesetzlich vorgeschrieben. Aber dabei reicht die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern nicht aus. „Vier Millimeter sind bei Winterreifen das Minimum, sonst greifen sie bei Schnee und Matsch nicht optimal, das bedeutet höhere Unfallgefahr“, so Markus Egelhaaf. Für Urlauber wichtig: Im Ausland gelten teilweise andere Mindestprofiltiefen (in Österreich z.B. 4 mm). (ampnet/TX)

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