Ineos Grenadier meldet sich 2021 zum Dienst.




Mit dem Ineos Grenadier kommt 2021 ein kerniger Geländewagen, der sich allen gängigen Trends widersetzt. Inspiration bezieht der Wagen vom legendären Jeep der US-Army der Nachkriegszeit und setzt auf ein kantiges Design im Stile eines klassischen Land Rover Defender, der das Feld der urwüchsigen Offroader vor knapp 5 Jahren geräumt hat.

 

Der Grenadier soll insbesondere robust sein. Damit es auch abseits des Asphalts kein Stoppen gibt. Leiterrahmen, Starrachsen und Allrad mit allerlei Sperren sowie reichlich Bodenfreiheit sind also Pflicht!

 

Aber wer braucht das? Sir James Arthur Ratcliffe, Jahrgang 1952, der sich im Rentenalter noch nicht zur Ruhe gesetzt hat, sondern mit seinem weltweit operierenden Chemiekonzern (Ineos) allein in diesem Jahr rund 60 Milliarden US-Dollar (etwa 53,4 Milliarden Euro) umsetzen wird. Also ein klassischer „Hidden Champion“, welcher mit seinen petrochemischen Erzeugnissen, Spezialchemikalien und Erdölprodukten für viele Produkte unseres täglichen Lebens steht und dennoch weithin unbekannt ist.

 

Der britische Selfmade-Milliardär und wohl reichster Mann auf der Insel, der auch als Sportsponsor in der Formel1 über Tour de France und den Seglern des America’s Cup bis hin zu Teams im europäischen Fußballs in Erscheinung tritt, setzt offensichtlich auf Sieg. Weshalb man den Ineos Grenadier nicht als Spleen und Kneipenlaune abtun kann, auch wenn das Londoner Pub „The Grenadier“ hier der Namensgeber ist.

 

2017 fiel die Entscheidung. Also gründete der Unternehmer direkt die Ineos Automotive Ltd. als Tochter seines Konzerns und holte erfahrene Automobilspezialisten an seine Seite, um die Idee des puren Offroaders zu beleben. CEO Dirk Heilmann und sein Team können dabei nicht nur auf umfangreiche persönliche Erfahrungen in der Branche bauen, man vertraute darüber hinaus bei Entwicklung und Produktion auf namhafte Partner wie etwa Magna Steyr. Die Österreicher zeichnen für die Serie verantwortlich und haben sich u.a. als ein Produzent der G-Klasse einen Namen gemacht. BMW wird aus seiner Palette Sechszylinder-Motoren liefern, die spanische Firma Gestamp den robusten Leiterrahmen sowie der italienische Nutzfahrzeugspezialist Carraro die Achsen. Das 8-Gang-Automatikgetriebe stammt von ZF und untermauert den Anspruch, dass bei aller Solidität der Ineos Grenadier auf technisch höchstem Niveau agieren soll, um die zahlungskräftig Kundschaft so zu begeistern. (ampnet/TX)

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