Infiniti QX50: Recht individuell und innovativ!


Infiniti bot oft die etwas sportlicheren und individuelleren Typen, doch die Verkaufszahlen blieben niedriger. Das neue SUV QX50 soll das jetzt ein für alle Mal ändern und der Marke ab 2019 auch in Deutschland mehr Schub verleihen. Es basiert auf einer neuen Frontantriebs-Plattform und kommt zum Marktstart ausschließlich mit einem Vierzylinder-Turbo.

Infiniti QX50

Infiniti


Und dieser Antrieb, genannt VC-Turbo, hat es in sich: Infiniti setzt auf einen neuen 2,0-Liter Motor mit Turboaufladung, variabler Verdichtung und lastenabhängig variablem Hub. Das komplexe Aggregat leistet 272 PS bei 5.600 Umdrehungen und erzeugt auf einem Plateau von 1.600 bis 4.800 U/min ein max. Drehmoment von 380 Nm. Damit spurtet der QX50 in ca. 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h und schafft glatte 230 km/h Spitze. Die Verbrauchswerte für Europa liegen aber noch nicht fest.

 

Am Steuer kann der einzigartige, vibrationsarm agierende Motor restlos überzeugen. Er spricht spontan auf das Gas an, sorgt für eindrucksvolle Beschleunigung bis in den oberen Geschwindigkeitsbereich und gefällt mit einem gedämpften, aber durchaus scharfen Motorengeräusch.

 

Nicht ganz so überzeugend die Kraftübertragung mit obligatorischem CVT-Getriebe. Bei schärferer Fahrweise spricht das Getriebe verzögert an, und im oberen Drehzahlbereich springt es eher hektisch zwischen den Übersetzungen. Bei „normaler“ Fahrt arbeitet die Box aber tadellos.

 

Das Fahrwerk verzichtet ebenfalls auf übertriebene Sportlichkeit. Der Grenzbereich liegt erstaunlich hoch, jedoch kündigt sich relativ frühzeitig an. Die Servolenkung funktioniert nach dem By-Wire-Prinzip; angenehm abgestimmt, die Spreizung zwischen den Modi ist spürbar. Die Lenkung ist übrigens klar prädestiniert für die teilautonomen Fahrfunktionen.

 

Das Interieur präsentiert sich mit modernem Styling und sehr bequemen Sitzen, die evtl. etwas mehr Seitenhalt bieten könnten. Optional gibt es eine Innenausstattung aus cremefarbenem, braunem Leder mit blauen Ultrasuede-Akzenten. Dekorleisten aus offenporigem Holz kontrastieren.

 

Während Instrumentierung und Head-up-Display modern, übersichtlich gestaltet sind, fällt das altbacken wirkende Infotainment-System deutlich ab. Infiniti will hier bald für Abhilfe sorgen, und so bleibt die Hoffnung, dass die nächste Generation beim europäischen Markstart im Jahr 2019 bereits zum Lieferumfang gehört. Ab rund 40.000 Euro ein Muss. (ampnet/SW)

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