Jaguar F-Type P300: Der etwas andere Anspruch!


Alltagstauglichkeit. Dies treibt wahren Enthusiasten das Entsetzen in die Augen. Schlimmer kann man Autos nicht beleidigen. Ein Jaguar F-Type konzentriert sich nur auf das Eine. Dem Fahrer ein einmaliges Erlebnis zu verschaffen. Die Welt sieht eben ganz eigen aus, für den, der sie über diese lange Motorhaube hinweg betrachtet. Eben niemals Alltag.

Jaguar F-Type P300

Jaguar


Doch das Gesamterlebnis eines Jaguar F-Type wird nicht allein durch die Kraft unter der bewusst langen Haube bestimmt. Kundige können den Achtzylinder mit 575 PS bei der SVR-Variante an den zwei außen liegenden Auspuff-Endrohren und den Sechszylinder mit 380 PS an dem zentralen Doppelauspuff oder am Typenschild erkennen. Jetzt kommt ein zentrales ovales Endrohr dazu, in das die Abgase des Jaguar F-Type P300 aus dem ersten Vierzylinder in einem Jaguar-Sportwagen strömen.

 

Die Preise stellen ein starkes Argument für den P300 dar. Sie beginnen bei 59.200 Euro für das Coupé und 66.200 Euro für das Cabrio.

 

Natürlich können die Sechszylinder mit Kompressor mehr. Und der V8-Kompressor schafft sogar 322 km/h Höchstgeschwindigkeit. Aber der P300 beschleunigt in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, schafft die 250 km/h und bietet sein max. Drehmoment von 400 Nm ab 1.500 U/min. Und der Verbrauch sinkt zum F-Type mit V6-Kompressor um 16 Prozent.

 

Beim Jahrgang 2019 hat der Käufer nun die Wahl zwischen je 14 Coupé- und Cabriolet-Varianten mit max. 575 PS. Die paar Retuschen fallen nur wenig ins Auge. Im Innenraum ändert sich ebenfalls kaum etwas.

 

Neben der 8-Gang-Automatik bietet Jaguar jetzt für die F-Type-Modelle mit Heckantrieb und V6-Motor ein manuelles 6-Gang-Getriebe. Mit für die „Spitze-Hacke-Technik“ optimal angeordneten Pedalen bietet diese Variante dem Fahrer ein besonders sportlichen Umgang mit seinem F-Type. Dem kommt die Torque Vectoring-Funktion in allen Varianten sehr entgegen. In der neuen Variante R und im SVR wird die zusätzlich mit einem elektronisch aktiven Differenzial ergänzt. Doch Spitze-Hacke und Handschaltung muss man wollen. Der Fahrer bringt so mehr von seinen persönlichen Fähigkeiten ein. Manche mögen das. Im P300 hat niemand die Wahl. Vermissen wir das? Früher sah sich jeder, der ein Experte sein wollte, gezwungen, sich zur Handschaltung bekennen zu müssen. Heute ist das Bekenntnis zur Automatik längst nicht mehr ehrenrührig. Auch in unserem Jaguar F-Type P300 verrichtete sie ihre Aufgabe ideal. (ampnet/SW)

Formel 1

Silverstone ist nun „Hamilton-Land“.

1950 fing für die Formel1 alles in Silverstone an und bis einschließlich der Saison 2024 wird die Königsklasse des automobilen Motorsports ca. 70 km von London entfernt gastieren. Also noch genug Gelegenheiten für Lewis...

Prognose