Jaguar XE P250 SE: Kompakte wilde Raubkatze!


Mit dem XE geht Jaguar in Richtung sportliche Mittelklasse-Limousine. Mit dem BMW 3er als Konkurrenz haben sich die edlen Briten auf aktives Fahrverhalten und Wendigkeit konzentriert. Ideales Beispiel, der Jaguar XE P250. Mit 250 PS aus einem Vierzylinder-Turbo bricht die Raubkatze mit der V6-Tradition, liefert aber beachtliches Drehmoment.

Jaguar XE P250 SE

Jaguar


Jaguar hebt sich optisch von der Konkurrenz ab und wird im Straßenbild willkommen aufgenommen. So selten wie der XE zugelassen wird, ist es kein Wunder. Mit spannender Linienführung sowie einer Frontpartie, die mit Raubkatzen-DNA gespickt ist, geht der XE zu dem Angriff über. Ein kompaktes Packaging und eine coupéhafte Dachlinie sorgen für optische Spannung. Dass diese anmutige Raubkatze als P250 S schon ab 44.390 Euro zu haben ist, erscheint angesichts ambitionierter Fahrleistungen wie ein wahr gewordener Traum. Ab 50.200 Euro gibt es den P250 SE.

 

Mit dem P250 liefert Jaguar einen Vierzylinder-Turbomotor, wie man ihn mit ähnlicher Leistung auch aus dem BMW-Regal schon kennt. Mit einer 8-stufigen ZF-Automatik wird die Kraftübertragung zur dynamischen Kur: In 6,5 Sekunden macht die Raubkatze einen Satz auf Tempo 100. Bis auf 250 km/h beschleunigt der XE zielgerichtet und unnachgiebig. Dabei bleibt der Verbrauch im einstelligen Bereich: Mit nur 9 Litern Super kann man den XE auch mit etwas Spaß bewegen. Mit einem Amboss auf dem Gaspedal fordert der feine Brite dann aber knapp 14 Liter.

 

Die Abstimmung des XE wird in drei Programme aufgeteilt: Normal, Eco, Sport. Wie in dieser Klasse üblich, ist vom sparsamen Segler bis hin zum bissigen Fluggerät wirklich alles drin. Das gilt auch für das Fahrwerk. Für Langstreckenkomfort sorgt der normale Modus, der den Jaguar in jedem Geschwindigkeitsfenster sehr behutsam über den Teer gleiten lässt. Und im Sportmodus fühlt der Fahrer die 75-prozentige Alu-Karosserie heraus.

 

Direkt lässt sich der knapp 1.700 kg schwere XE via der EPAS-Lenkung von Kurve zu Kurve bugsieren und kann mit geringer Wankneigung auch so manchen Sportwagen ausstechen, dank Doppelquerlenkerachse mit Ackermann-Winkel. Die bewegliche Hinterachse unterstützt das Gefühl, den eleganten 4-Türer bei Bedarf willig in Gleitreibung zu bringen. Eine Verschmelzung von „James Hunt sowie Queen Elisabeth“... (ampnet/SW)

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