Jaguar XJR: Brachiale britische Raubkatze!


Jaguar stärkt das Spitzenmodell seiner großen Limousinen-Baureihe und präsentiert zum Modelljahreswechsel den XJR575 mit höherer Leistung. Für vehementen Vortrieb sorgt weiter der per Kompressor aufgeladene 5,0-Liter V8. Hier liefert dieser 575 PS, 25 PS mehr als bisher und legt auch beim Drehmoment um 20 auf 700 Nm zu.

Jaguar XJR

Jaguar


4,4 Sekunden braucht der hinterradgetriebene XJR 575 für den Sprint von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit steigt hier auf 300 km/h.

 

Jaguar bietet die hinterradgetriebene Sportlimousine ausschließlich mit der 5,13 m langen Karosserie und kurzem Radstand an. Das 8-stufige Automatikgetriebe von ZF gehört zur Serie. Der Normverbrauch von 11,1 Liter Superplus auf 100 km (264 g/km CO2) ist ein eher optimistischer Wert, bei einer ersten Ausfahrt lag er deutlich darüber. Dafür verwöhnt der V8 mit einer sehr harmonischen Kraftentfaltung und dem typischen Donnergrollen, dass diese Motorenbauart kennzeichnet und zumindest von echten Auto-Enthusiasten geschätzt wird.

 

Der Fahrkomfort taugt trotz der sportlich straffen Federungsabstimmung für entspannte Überland- und Fernfahrten, die pneumatischen Dämpfer an der Hinterachse übernehmen überdies die Nivellierung des Aufbaus, wenn die max. Ladekapazität des 478 Liter Kofferraums ausgenutzt wird.

 

Die Ausstattung ist standesgemäß, für 143.900 Euro gibt es u.a. 20 Zoll-Leichtmetallräder, breitere Seitenschweller, größere Lufteinlässe vorne und rot lackierte Bremssättel. Alle XF-Modelle bekommen künftig einen 4G WiFi-Hotspot und einen vergrößerten Touchscreen-Monitor. Neu ist der adaptive Tempobegrenzer der Verkehrszeichenerkennung. Erfasst er eine Änderung in der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, beschleunigt bzw. verzögert der XJ moderat auf Maximalert.

 

Das Basismodell des XJ mit dem 300 PS starken 3,0-Liter V6-Diesel kostet 82.700 Euro. Für den 3,0-Liter V6-Benziner mit 340 PS, der immer mit einem Allradantrieb kombiniert wird, sind 93.800 Euro fällig. (ampnet/SW)

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