Kartellwächter rügen fehlenden Wettbewerb.




Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, fordert Wettbewerb bei den Ladesäulen für eine flächendeckende Versorgung, viel bessere Preise und Auswahlmöglichkeiten für Ladekundinnen und -kunden. „Um das sicherzustellen, müssen wir in der jetzigen Phase des Aufbaus der Infrastruktur für einen diskriminierungsfreien Marktzugang sorgen“.

 

Das Bundeskartellamt hat einen ersten Sachstandsbericht zu der noch laufenden Sektoruntersuchung zur Infrastruktur bei Ladesäulen gemacht. Das Amt kommt zu dem Ergebnis, dass das Instrument der öffentlichen Ausschreibung von Flächen besonders auf kommunaler Ebene bisher zu wenig genutzt wird. Teilweise werden diese Flächen vollständig oder überwiegend an ein und denselben Betreiber vergeben, z.B. kommunale Stadtwerke. Die gesetzliche Vorgabe zur diskriminierungsfreien Vergabe dieser Flächen, z.B. im Rahmen einer Ausschreibung, könnte nach der Ansicht des Amtes dazu beitragen, die Bedingungen für das Entstehen wettbewerblicher Marktstrukturen im Bereich öffentlicher Infrastrukturen zum Laden verbessern.

 

Für eben diesen offenen Marktzugang und gleiche Bedingungen für alle Anbieter müsse auch die Vergabe staatlicher Fördermittel grundsätzlich diskriminierungsfrei erfolgen, fordert Präsident Andreas Mundt. (ampnet/TX)

Formel 1

Bottas mit souveränem Sieg.

Valtteri Bottas hat einen spannenden Großen Preis der Türkei, der unter feuchten Bedingungen ausgetragen wurde, souverän gewonnen. Schon vor dem Rennen setzte leichter Regen ein, welcher auch während der 58 Runden in der...

Prognose