Kombination von Brennstoffzelle und Batterie.


„Daimler hat das Auto erfunden, Daimler wird auch die Zukunft der Mobilität gestalten“, sagt Prof. Christian Mohrdieck voller Überzeugung. Der Mann sollte es doch wissen, als Leiter Brennstoffzelle im Daimler-Konzern und Geschäftsführer der „NuCellSys GmbH“, eine Firma für die Entwicklung von Brennstoffzellen- und Tanksystemen.

Mercedes GLC F-Cell

Damit hat der Professor an der Zukunft des Autos maßgeblichen Anteil. Denn die Brennstoffzelle dürfte schon mittelfristig wichtigster Lieferant für E-Fahrzeuge werden.

 

Die Vorteile gegenüber der Energieversorgung per Akkus sind eindeutig: Die Autos unterscheiden sich gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen in Bezug auf Reichweite sowie Tankgeschwindigkeit nicht mehr. Und sie fahren leise und abgasfrei. Damit eine Brennstoffzelle Strom produzieren kann, braucht sie Wasserstoff. Dieser wird auf die eine Seite der Zelle geleitet, die andere bekommt es mit dem Sauerstoff der Luft zu tun. Die Brennstoffzelle besteht aus zwei Elektroden (-/+ - Pol).

 

Damit Wasserstoff und Sauerstoff nicht unkontrolliert reagieren, trennt beide Pole eine Membran. Trifft Wasserstoff auf den Minuspol, kommt es zur Spaltung, in negativ (Elektronen) sowie in positiv geladene Teilchen (Protonen). Die Protonen wandern durch die Membran zum Pluspol. Die Elektronen können nicht folgen und müssen einen Umweg nehmen. Sie gehen durch einen elektrischen Leiter. Hier fließt dann dadurch Strom, der beispielsweise einen E-Motor im Auto antreibt. Am Pluspol treffen Elektronen, Protonen und Sauerstoff wieder zusammen und reagieren gemeinsam zu Wasser.

 

1994 hatte Mercedes das erste Brennstoffzellenfahrzeug vorgestellt, den Necar 1. Weitere Fahrzeuge folgten. „Daimler hat langjährige und breite Erfahrungen mit Brennstoffzellen-Fahrzeugen sowohl im Pkw- als auch im Nutzfahrzeugsegment“, erläutert der Professor. „Kaum ein anderer Automobilhersteller hat einen vergleichbaren Erfahrungsschatz“. Von diesem großen Erfahrungsschatz wird in Kürze der Mercedes GLC F-Cell profitieren, der demnächst an ausgewählte Kunden geliefert werden soll. Das SUV als Diesel, Benziner oder Hybrid wird im Werk Bremen gefertigt, seit Oktober 2015 außerdem auch in Peking. (ampnet/TX)

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