Kommt die VW-Zukunft auch als Cabrio?


Es gibt immer mehr E-Autos, aber kein Cabrio. Ende Februar wagte sich eine Automobilzeitung weit vor und ließ einen Graphiker einen offenen VW ID 3 entwerfen. Im März trat Volkswagen gleichzeitig auf die Bremse und das Gaspedal: Markenchef Ralf Brandstätter nannte die Skizze auf „LinkedIN“ als „verlockende Idee“.

ID 3 Cabrioskizze

Volkswagen


So oder so: VW ist an dem Thema dran, fragt über die Netzwerke sogar ausdrücklich nach persönlichen Meinungen und Eindrücken.

 

Ein offener ID 3 oder generell ein Cabrio auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) wäre auf jeden Fall eine perfekte Symbiose aus elektrischem Antrieb und entspannten Fahren unter freiem Himmel. Kein Motorengeräusch würde groß von den Geräuschen in der Natur ablenken. Hinzu kommt die Bodensteifigkeit des MEB, die sowohl für ein Cabrio, als auch für die Batterie im Fahrzeugboden zwingend nötig ist. Deren Gewicht wiederum sorgt für einen tiefen Fahrzeugschwerpunkt und reduziert folglich die Gefahren eines Überschlags mit solch einem offenen Auto noch einmal weiter.

 

Den Mut zu einem offenen E-Flitzer bewies Volkswagen bereits 2019. Auf dem letzten Genfer Automobil-Salon vor der Pandemie begeisterte die Studie des ID Buggy die Fachwelt. Die Realisierung des Spaßmobils ist mittlerweile vom Tisch. Da kommen die neuen Gedankenspiele rund um ein ID 3 Cabrio gerade recht. Das zeigen auch die Reaktionen auf die Äußerungen von Ralf Brandstätter. Der Tenor: Von „Gute Idee!“ über „Genial!“ bis hin zu einfach „Bauen!“ lauten die Kommentare. (ampnet/TX)

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