Mars-Rover Perseverance:


Die Typenbezeichnung ist gut gewählt und gleichzeitig Programm. Das jüngste Modell aus der Entwicklungsabteilung der NASA muss während seiner Einsatzzeit seinem Namen gerecht werden, denn der Mars-Rover Perseverance (Ausdauer) ist einer denkbar ungemütlichen Umgebung unterwegs. Dagegen sind Testfahrten am Polarkreis reine Formsachse.

Mars-Rover Perseverance

NASA


Perseverance ist bereits das vierte Modell, das die US-Weltraumbehörde auf den Mars geschickt hat. Seit dem 18. Februar ist der jüngste mobile Mars-Besucher nun 205 Millionen Kilometer von der Erde entfernt auf dem roten Planeten unterwegs und sucht nach Spuren von früherem Leben auf dem ziemlich lebensfeindlichen Planeten. Minus 53 Grad ist die Durchschnittstemperatur, während der Polarnacht soll sogar auf bis zu minus 128 Grad absinken. Da ist Ausdauer bei der Technik absolutes Muss. Ausgestattet mit neuer Navi-Technologie war Perserverance in der Lage, den von der Erde aus programmierten Parkplatz genauestens zu untersuchen, um so Hindernisse von vornherein zu umgehen.

 

„Die bisherigen Missionen“, so die NASA, „benutzten Radartechnik, um die Entfernung zum Boden zu ermitteln“. Perseverance nutzt hingegen neben dem Radar zusätzlich eine neue Technologie, das Lander Vision System. Dank dieser neuartigen Kombination konnte das Navi-System den Landeplatz um 2,2 bis 4,2 km verändern. Ein absolutes Highlight…

 

„Perseverance ist der aufwendigste Rover, den die NASA jemals auf den roten Planten geschickt hat. Er verkörpert die Leidenschaft der NASA und die Fähigkeiten unserer Nation, Herausforderungen anzunehmen und sie zu bewältigen“, so die Organisation in bester Marketingsprache. Das 6-rädrige Gefährt ist für seine Aufgaben vollständig ausgerüstet. Dazu gehören neben einer Vielzahl von Mess- und Analysegerätschaften 25 Kameras. So viele hat bisher noch keine einzige Expedition auf den Mars nutzen können. Als Antrieb wählten die Ingenieure einen MMRTG (Multi-Mission Radioisotope Thermoelectric Generator), der extra vom US-Energieministerium beigesteuert wurde. Der Generator nutzt die beim Zerfall von Plutonium-238 entstehende Wärme, um so ständig 110 W zu liefern. Das ist nicht viel, reicht wohl, um die nähere Umgebung zu erforschen. Über die Reichweite hüllen sich die Ingenieure in Schweigen. Die Expedition ist für ein Mars-Jahr (687 Erdentage) ausgelegt. (ampnet/SW)

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