Mercedes auf automatisierter Testfahrt in Südafrika.




Der Straßenverkehr in Südafrika hält einige Herausforderungen bereit: Unterschiedliche Straßenbeläge, Wildtiere auf der Landstraße und viele Fußgänger sowohl im Stadtverkehr als auch auf Nationalstraßen, die oft völlig überraschend die Bahn überqueren. Automatisierte und autonome Fahrzeuge müssen auch hier zuverlässig reagieren.

 

Auf der vierten Etappe des „Mercedes-Benz Intelligent World Drive“ stellt sich das Erprobungsfahrzeug, das auf der Serie der S-Klasse basiert, bei automatisierten Testfahrten in der Provinz Westkap und in Kapstadt den südafrikanischen Eigenheiten.

 

Der Fokus am Westkap liegt insbesondere auf der Fußgängererkennung in vielen ungewohnten Situationen sowohl im dichten Stadtverkehr als auch auf Landstraßen. Ob Stadt oder Land, in Südafrika sind sehr viele Fußgänger unterwegs. Teilweise laufen sie auf der Straße und oftmals queren sie völlig unerwartet die Fahrbahn. Im dichten Stadtverkehr in Kapstadt wird Autofahren so zur wahren Präzisionsaufgabe. Aber selbst auf Nationalstraßen außerhalb von Orten und sogar auf der Autobahn müssen Fahrer mit querenden Fußgängern rechnen.

 

Eine weitere Besonderheit sind Verkehrszeichen, die es nur in den 15 Mitgliedsstaaten der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas (SADC) gibt, wie in Südafrika, Namibia, Botswana oder den Seychellen. So zeigt beispielsweise das Halteverbotsschild ein durchgestrichenes „S“ im roten Kreis, oder das Einfahrverbotsschild hat etwa 2 horizontale Balken in einem roten Kreis. Zudem ist die Beschilderung oft lückenhaft. Kreuzungen, an denen angehalten werden muss, sind nicht immer mit einem Stopp-Schild gekennzeichnet, sondern allein nur mit der weißen Querlinie auf der Fahrbahn. Auch Warnschilder vor den weit verbreiteten „Bumpern“ zur Geschwindigkeitsbegrenzung sind nicht überall oder zu nah vor Hindernissen platziert.

 

Zusätzlich zu den landesspezifischen Besonderheiten testet Mercedes-einen Scheinwerfer-Prototyp der DL-Technologie. Das völlig blendfreie Dauerfernlicht in HD-Qualität verfügt über Chips mit mehr als 1 Million Mikrospiegeln und damit Pixel pro Scheinwerfer. Damit erzielt es eine ideale Lichtverteilung in jeder Fahrsituation. Zudem ermöglicht das neue Lichtsystem Funktionen, die in dem Forschungsfahrzeug F 015 Luxury in Motion (2015) als Zukunftsvision vorgestellt wurden. (ampnet/TX)

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