Mercedes C 36 AMG:


Mit dem C 36 AMG auf der IAA 1993 begann die Kooperation zwischen Mercedes und AMG. Das vor 25 Jahren präsentierte C-Klasse Modell der Baureihe 202 leistete 280 PS. Von der Limousine wurden bis 1997 insgesamt 5.221 Exemplare gebaut. Mehr als das 10-fache des 190 E 2.5-16 Evolution II der Baureihe 201 aus dem Jahr 1990.

Mercedes C 36 AMG

Daimler


Im Jahr 1967 gründeten Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher ihr Ingenieurbüro AMG für Konstruktion und Versuch zur Entwicklung von Rennmotoren. Schon zuvor hatten die beiden Daimler-Mitarbeiter privat Rennsportwagen auf der Basis von Serien mit dem Stern aufgebaut. Nun wurde die sportliche Optimierung von Kundenfahrzeugen für die Straße zum zweiten Standbein.

 

Die Buchstaben stehen für Aufrecht, Melcher und den Ort Großaspach. Über den Tourenwagen-Rennsport, wo Mercedes und AMG vor allem in der DTM sehr erfolgreich zusammenarbeiteten, kamen sich beide Seiten immer näher. Ab 1990 kooperierten sie auch bei den Entwicklungen von sportlichen Hochleistungstypen für die Serienproduktion von Mercedes. Dem C 36 AMG folgten noch im selben Jahr gesteigerte Varianten der E-Klasse Limousine (W 124) und des SL (R 129), die mit dem 6,0-Liter V8-Motor als E 60 AMG und SL 60 AMG angeboten wurden.

 

Die Basis für den C 36 AMG bildete der Mercedes C 280, der jedoch für den Motor und das Fahrwerk umfassend überarbeitet wurde. So kam statt der 2,8-Liter Variante des Reihensechszylindermotors M 104 die 3,2-Liter Version zum Einsatz, die zu diesem Zeitpunkt beispielsweise im E 320 (W 124) verwendet wurde. Um den Hubraum auf 3.606 m³ zu erhöhen, erweitern die AMG-Ingenieure die Bohrung 91,0 mm und den Hub auf 92,4 mm. Für den langen Hub sorgten die Kurbelwelle des 3,5-Liter Diesel OM 605 D 35 A, deren Gegengewichte abgedreht und deren Welle neu gewuchtet wurden. Die Bremsen an der Vorderachse des C 36 AMG stammten vom Mercedes SL 600 (R 129), die hinten vom E 420 (W 124). Viele weitere Verfeinerungen kennzeichneten den C 36 AMG außerdem auch noch.

 

Der große Erfolg des Mercedes C 36 AMG veranlasste den Stuttgarter Konzern, im Jahr 1999 die Mehrheit an AMG zu übernehmen. 6 Jahre später wurde die Firma gar zur 100-prozentige Tochter. (ampnet/SW)

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