Microlino:


Vor beinahe 70 Jahren hatte BMW einst die Westfalia-Werke in Rheda-Wiedenbrück ausgestochen. Die Bayern bekamen die Lizenz für den Nachbau der Iso Isetta. Westfalia konnte damit damals den Lizenzbau seiner Isetta unwiderruflich einstellen; BMW holte den Kleinstwagen nun gänzlich über die Alpen.

Microlino

Microlino


Schon 1954 sollte das Modellchen mit einer verbesserten Technik und Motorradmotor die BMW AG vor dem Untergang retten, als BMW Isetta.

 

Scheinbar steht die „Knutschkugel“ vor einer Art Design-Reinkarnation als Microlino und kommt dieses Mal nicht aus Italien, sondern aus der Schweiz über die Alpen.

 

Den Weg aus seinem seit Wilhelm Tell berühmten Heimatort Küsnacht über die Berge wird der E-Floh wohl nicht auf eigener Achse fahren. Mit der 8 kWh-Batterie soll der Microlino bis zu 120 km schaffen, mit der größeren 14,4 kWh-Batterie bis zu 200 km. Als Höchstgeschwindigkeit nennt die Webseite 90 km/h. Bei den Außenmaßen von 2,43 m Länge, 1,50 m Breite und 1,43 m Höhe sowie einem Gepäckraum von 200 Litern ist die Verwendung klar. Hier rollt ein weiteres Stadtvehikel mit Batterie.

 

Aber der Microlino möchte nicht unbedingt als Auto eingestuft werden, um dem derzeit schlechten Image der Gattung aus dem Weg zu gehen. Auch deswegen legen seine Macher viel Wert auf die Feststellung, man könne den Microlino auch quer parken. Angesichts der in Deutschland üblichen Zuschüsse für batterieelektrische Fahrzeuge ist der Kaufpreis bis 12.000 Euro erträglich. (ampnet/SW)

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