NEVS steigt bei Sportwagenbauer ein.


Auf ihrer Einkaufstour haben chinesische Konzerne nun wohl auch die Supersportwagen entdeckt und sich einen Anteil an der schwedischen Schmiede Koenigsegg gesichert. Die Hightech-Manufaktur ist nun eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen E-Experten und Saab-Nachfolger NEVS eingegangen.

NEVS

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Für die Einblicke in die automobile Hochleistungstechnologie muss der chinesische Konzern umgerechnet 130,6 Millionen Euro überweisen. In Anteilen: 20 Prozent an der Koenigsegg-Muttergesellschaft. Dazu sind noch einmal etwa 130,6 Millionen Euro fällig, für ein gemeinschaftliches Joint Venture, an welchem NEVS exakt 65 Prozent hält. Die Schweden bringen in dieses Unternehmen ihre Technologie-Lizenzen, technisches Know-how und ihr Produktdesign mit ein.

 

Mit der neuen Partnerschaft weitet NEVS seine schwedischen Aktivitäten aus. Bereits 2012 hatte der Konzern, der inzwischen zum chinesischen Mischkonzern Evergrande gehört, die alte schwedische Kultmarke Saab übernommen und produziert seitdem mit 650 Angestellten in Trollhättan E-Mobile, die auf alten Saab-Modellen aufbauen. „Dank der Kapazitäten in Trollhättan erhält Koenigsegg zusätzliche Produktionskapazitäten“, so die Pressemitteilung von NEVS. Wie die Kapazitäten genutzt und welche gemeinsamen Modelle in der ehemaligen Saab-Fabrik gebaut werden sollen, wurde in der Meldung nicht definiert. Zudem eröffnet sich dem schwedischen Hochleistungsspezialisten über den NEVS-Mutterkonzern der große chinesische Markt, denn Evergrande verfügt dort über einen der größten Verkaufskanäle und hat sich erst vor wenigen Wochen die Mehrheit an einem Batterieproduzenten gesichert. Koenigsegg steht hier wohl vor einer netten Zukunft! (ampnet/TX)

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