Oberhausen – viel Kulinarik dank Zuwanderung:


Oberhausen ist mehr oder weniger das Paradebeispiel für den erfolgten Strukturwandel im gesamten Ruhrgebiet, auch wenn natürlich Städte wie Dortmund, Essen, Gelsenkirchen oder Bochum deutlich bekannte sind. Doch wie alle Städte im „Pott“, leugnet auch Oberhausen seine Wurzeln nicht. Dadurch entsteht ein recht interessanter Mix in vielen Bereichen.

CentrO

Die Region verdankt der weltweit einzigartigen Mischung von Menschen unterschiedlichster Kulturen seine einzigartige internationale Restaurant-Szene. Klassiker sind italienische, türkische, griechische und asiatische Spezialitäten, Freunde der „alten Ruhrgebietsküche“ mit weiterhin sehr  üppigen Fleischgerichten und deftigen Eintöpfen kommen aber ebenso auf ihre Kosten wie die Fans der berühmten Currywurst.

 

Ein ganz neuer Trend in Oberhausen, die so genannten „Street Food Festivals“. Vor allem in den warmen Monaten finden diese an fast jedem Wochenende statt, oftmals auf den ehemaligen Industriegeländen in und rund um Oberhausen. Auch diese Festivals sind ein idealer Mix aus den unterschiedlichsten Kulturen und den dazu passenden Speisen. Doch der größte Clou: Die Getränke und die Speisen sind immer bezahlbar…

 

Wer gezielt das neue Oberhausen erleben will, muss eigentlich nur den Stadtteil „Neue Mitte“ erkunden. Hier steht mit dem CentrO Oberhausen das größte Einkaufs- und Freizeitzentrum in Europa. Dazu gehört auch die große Gastronomiepromenade. Ob Fastfood oder gehobene Küche, egal aus welchem Land dieser Welt, hier findet man alles.

 

Die gut 400 Meter lange Promenade auf dem Außengelände des CentrO Oberhausen beherbergt mehr als 20 Gastronomiebetriebe, darunter sind Restaurants mit unterschiedlichem Anspruch, moderne Bars oder urigere Kneipen, Clubs und Diskotheken, mit über 8.000 Sitzplätzen. Das klingt nach ordentlicher Hektik auf der Flaniermeile. Ganz falsch! Die CentrO-Promenade gilt zwar als der Treffpunkt im Ruhrgebiet, besticht jedoch durch seine ruhige und entspannte Atmosphäre. Hinzu kommen rund 30 Schnellimbiss-Restaurants, Cafés und Kioske in diesem Zentrum selbst.

 

Wichtig ist auch in Oberhausen das „kühle Blonde“, das Pils. Wenn man kein Alkoholgegner ist, sollte man sich einem frischen „Pilschen“ niemals verschließen. Aber Vorsicht: Denn Pils ist nicht immer Pils!

 

Kulinarisch passt das bodenständige Essen auf jeden Fall zum Bier. Da wären z.B. Gerichte wie graute Bohnen mit Speck, Himmel und Erde, verschiedene  Arten von Leberbrot, Schlackwurst oder Stippgrütze... Alle diese Gerichte haben etwas gemein: Sie sind frisch und immer herzhaft.

 

Eine berühmte Köchin westfälischer Herkunft war Henriette Davidis aus Wetter-Wengern. In ihrem für die deutsche Küche sehr einflussreichen Kochbuch gibt es neben einigen Gerichten westfälischer Herkunft (z.B. Pfefferpotthast) viele Speisen aus den anderen Regionen.

 

Wer sich aber dem kulinarischen Genuss in seiner kompletten Vielfalt in Gelsenkirchen hingeben will, sollte sich über den passenden Stadtführer unter www.eat-the-world.com informieren. Hungrig bleibt man nicht... (SW)

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