Opel liegt beim WLTP vorne.




Vier Buchstaben versetzen aktuell die Automobilindustrie in Aufruhr. Mit der Einführung des WLTP stellen sich der Industrie ganz neue Aufgaben, die bei einigen Herstellern zu Auslieferungsstopps für bestimmte Modelle geführt haben. Neben dem neuen WLTP kommt noch die Einführung der neuen Abgasnorm Euro6d-Temp hinzu.

 

Zweifellos viel Arbeit für die Ingenieure in den Entwicklungsabteilungen.

 

Allerdings ist es nicht erst gestern beschlossen worden, um dann direkt morgen umgesetzt zu werden. Der WLTP-Zyklus wurde am 1.9.2017 für die Typzulassung neuer Modelle eingeführt, und bereits vor dem Termin waren die Grundzüge der neuen Testmethoden bekannt. Erst 12 Monate danach wird dieser für alle Neuzulassungen bindend. Der WLTP löst den wenig realistischen und inzwischen 30 Jahre alten NEFZ ab und soll nun nur realistische Verbrauchsdaten liefern.

 

Während viele Hersteller offensichtlich zunächst abwarteten, begann Opel bereits in 2016 damit, für den Astra WLTP-Daten zu veröffentlichen und das Testverfahren anzuwenden. Auch bei der Abgasnorm 6d-Temp liegt die Marke mit dem Blitz vorne. 90 Motorvarianten erfüllen schon die Norm und jede Woche kommen neue Versionen hinzu. „Beim NEFZ dauern die Testläufe höchstens 2 Tage, das neue Verfahren ist deutlich aufwendiger und kann bis zu 8 Tage lang in Anspruch nehmen“, sagt Opel-Fahrzeugentwickler Thomas Vogel. Außerdem wird nun nicht mehr „das leere Auto getestet, sondern jede Variante muss das Verfahren durchlaufen“. Am Ende kann der Kunde beim Konfigurieren sehen, wie die ganzen Extras das Abgas-/Verbrauchsverhalten beeinflussen. (TX)

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