Piech Mark Zero:


Die Stimme kam zwar aus dem Off, aber dennoch hatten die Worte Gewicht. Und sie ließen aufhorchen. Ferdinand Piëch hatte gesprochen, und sich natürlich Gehör verschafft. Es ging um seinen Sohn Anton, Toni genannt, der offenbar in die übergroßen Fußstapfen seines Vaters treten will. Er beabsichtigt, ein Auto mit dem Schriftzug „Piëch“ zu bauen.

Piech Mark Zero

Piech


Die neue Sportwagenflunder, die ein wenig dem gleichermaßen alten wie schnittigen Datsun 260/280 Z ähnelt, hat bisher keine euphorischen Reaktionen in der Öffentlichkeit erzeugt. Was nichts heißen muss, denn solch ein Projekt kann allein schon deshalb leicht unterschätzt werden, weil angesichts des Namens die finanzielle Potenz dahinter niemand so wirklich abschätzen kann. Oder umgekehrt, genauso gut kann sie auch überschätzt werden. Denn der Name Piëch auf der langen Motorhaube allein dürfte nicht reichen, um damit irgendwann erfolgreich werden zu können. Denn neben dem soliden finanziellen Background kommt es vor allem auf eines an: Auf eine Marktnische!

 

Kein Wunder, dass sich der 81-jährige Patriarch entsprechend geäußert hat. Er sagte jüngst in der „Bild am Sonntag“ an die Adresse des Filius: „Ich war nie dabei, ich bin nicht dabei und werde nicht bei dem Projekt beteiligt sein“. Ob diese klare Aussage Bestand haben wird, ist allerdings genau so fraglich wie die Annahme, dass dies für den 41-jährigen Anton Piëch neu gewesen sein dürfte. Neu ist nur die öffentliche Ansage.

 

Um was genau handelt es sich bei dem Projekt „Mark Zero“? Es ist ein E-Auto, das auch als Hybrid ausgelegt werden kann, mit einer offenbar neuen Zelltechnik in den Akkus. Die Rede ist von einer revolutionären Ladezeit: In unter 5 Minuten zu 80 Prozent Akku-Kapazität. Wenn dies stimmt, was heute keiner ermessen kann, wäre das eine Sensation. Und übertragen auf das E-Auto generell würde das bedeuten, dass das Ende der Schnelltanker mit Benzin und Diesel viel rascher kommen könnte als bisher angenommen. Denn derzeit geht man davon aus, dass E-Autos noch Stunden an der Stromtankstelle verbringen müssen, um dann ein paar 100 km wieder abspulen zu können.

 

Um welche revolutionäre Zelltechnik es sich handelt, wird nicht verraten. Nur: Sie soll aus China stammen. Auch die Angabe der Reichweite liest sich gut. Es ist von 500 km mit einer Akkuladung die Rede. Nicht zuletzt auch dank einer effizienten Rekuperation. Damit ist gemeint, dass der oder die E-Motoren des 1,8-Tonners beim Gaswegnehmen automatisch zu einer Art Dynamo werden und in der Phase Strom erzeugen. (ampnet/SW)

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