Porsche-Designstudie Vision Spyder:


Porsche präsentiert erstmals unveröffentlichte Designstudien aus den Jahren 2005 bis 2019. In einer Artikelreihe, dem 911:Magazin und dem Buch „Porsche Unseen“ (Delius Klasing) gewährt die Schmiede anhand von 15 Fahrzeugentwürfen gewisse Einblicke in seine Designprozesse. Einige Studien will das Porsche Museum im Jahr 2021 integrieren.

Porsche-Designstudie Vision Spyder

Porsche


Wie bei allen Herstellern beginnt auch bei Porsche der Designprozess mit einer Skizze. Die wird dann als 3D-Modell visualisiert. Soll eine Idee weiterentwickelt werden, folgen Modelle im Maßstab 1:3 und schließlich Hartmodelle im Maßstab 1:1. Im Gegensatz zur Entwicklung einer Serie, bei der mehrere Modelle mit vielen Styling-Themen entwickelt werden, entsteht bei Visionsprojekten zunächst nur ein Modell als zentrale Idee.

 

„Es geht bei unseren Visionen nicht darum, jedes Auto auf die Straße zu bringen“, so Porsche-Chefdesigner Michael Mauer. „Es gibt zwei Punkte, sich als Marke weiter zu entwickeln: Entweder man verbessert seine Produkte aus der Gegenwart heraus, Schritt für Schritt. In dem Prozess fällt es schwer, wirklich innovativ zu sein. Oder man lässt der Kreativität einfach freien Lauf. Die Idee ist, gedanklich ins Übermorgen zu springen und sich von dort aus rückwärts zurück in ein Morgen zu bewegen“.

 

Auf diese Art entstanden in den letzten Jahren bemerkenswerte Modelle, die nun erstmals zu sehen sind. Wie etwa 2017 der Porsche 919 Street auf Basis der Technologie des Porsche 919 Hybrid, der das Fahrerlebnis des LMP1-Rennwagens auch Privatleuten möglich machen sollte. Unter der in Abmessungen und Radstand identischen Ton-Hülle stecken das Carbon-Monocoque und der 900 PS starke Hybrid-Rennantrieb, die dem Stuttgarter Ausnahmesportler in Le Mans wiederholt zum Sieg verhalfen.

 

Mit dem puristischen Cockpit, den charakteristischen Kühlergittern über dem Mittelmotor, den roten grafischen Akzenten und den angedeuteten Finnen am Heck erinnert hingegen der kompakte Porsche Vision Spyder aus dem vergangenen Jahr an den Porsche 550-1500 RS Spyder von 1954. Dazu sollte die Hartmodell-Studie als Ideenspeicher dienen.

 

Der evtl. überraschendste Entwurf ist aber die Studie „Renndienst“. Das Hartmodell von 2018 stellt die freie Interpretation eines Raumkonzepts für bis zu 6 Personen dar. Das Design-Team entwarf einen futuristischen „Raumgleiter“, mit welchem die Porsche Design-DNA auf das für diese Marke unbekannte Terrain der Vans übertragen werden sollte. (ampnet/SW)

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