Praxistest mit dem La Strada Avanti.




Gut über 300 Reisemobile der kompakten Klasse dürften in diesem Jahr die Produktionsstätten von La Strada im hessischen Echzell verlassen. Der knapp 6 Meter lange Dauerbrenner im Lieferprogramm ist der Avanti L auf Basis des Fiat Ducato. Für den 2017er-Modelljahrgang gönnen die Hessen ihrem Erfolgsmobil einige Verbesserungen...

 

Künftige Basismotorisierung ist der 2,3-Liter Turbodiesel mit 130 PS, der die Euro6-Norm erfüllt.

 

Den Schwerpunkt hat La Strada auf erhöhten Schlafkomfort und mehr Variabilität gelegt. Das neue Bett im Heck des kompakten Reisemobils bietet durch ein Tellerfedersystem und eine Kaltschaummatratze mit 197 x 145 Zentimetern Breite hohen Schlafkomfort. Der darunter liegende Stauraum ist sowohl durch eine Klappe vom Innenraum her als auch über die großen Flügeltüren im Heck zugänglich. Die hintere Hälfte des Bettes kann sogar senkrecht hochgeklappt werden.

 

Die Heizung wanderte nach vorne unter die Sitzbank, wo sie nachts weniger stören soll. Praktisch ist der neue Schwenktisch: Seine untere Platte lässt sich ausschwenken und die Tischfläche dadurch vergrößern. Zudem verbessert sich der optionale Umbau der Halbdinette zu einem nun dritten Schlafplatz.

 

Neu sind obendrein Flachglas-Fenster mit leichter Tönung. Nur gegen Aufpreis gibt es eine Regenrinne mit Vorfeldleuchte. Gesteuert wird die LED-Lichtleiste über eine kompakte Fernbedienung.

 

Preise wird La Strada zwar erst zum Caravan-Salon nennen, die Basis dürfte aber vermutlich noch unter 50.000 Euro liegen. Eine 4x4-Variante gibt es zudem ebenfalls. (TX)

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