Renault Trezor:


Mit der Studie Trezor präsentierte Renault auf dem Pariser Mondial de l'Automobile einen besonders sportlichen Entwurf, der die klassische Silhouette eines Gran Turismo neu interpretiert. Die Linienführung greift die aktuelle Renault Formensprache auf, entwickelt sie behutsam weiter und erlaubt damit einen Ausblick auf das zukünftige Design der Marke.

Renault Trezor

Merkmale der rein elektrischen GT-Studie Trezor mit 350 PS sind das intelligent gestaltete Innenraumkonzept, das komplett personalisierbare Multimediasystem und der autonome Fahrmodus.

 

„Renault bietet eine vollständig erneuerte Fahrzeugpalette, bei der sich jedes Modell durch seinen eigenständigen Charakter auszeichnet“, sagte Laurens van den Acker, Senior Vice President Design bei Renault. „Mit dem Trezor setzen wir die konsequente Weiterentwicklung fort, starten gleichzeitig ein neues Kapitel im Lebenszyklus. Diese Studie ermöglicht einen Ausblick, wie künftige Renault Fahrzeuge gar aussehen könnten“.

 

Bei 4,70 m Länge bietet der Trezor klassische GT-Proportionen, mit dem Radstand von über 2,77 m aber auch komfortable Platzverhältnisse. Die großzügige Spurbreite betont die dynamische Auslegung. Auch die eher niedrige Gesamthöhe von 1,080 m und ausgeprägte „Schulterpartien“ verweisen auf den sportlicheren Anspruch. Bestimmendes Element im inzwischen typischen Markengesicht ist die hinterleuchtete Raute, die ein schmales, durchgehendes Leuchtband mit den Scheinwerfern verbindet. Zur glatten Anmutung der Frontpartie bilden eckige Elemente am Heck einen tollen Kontrast. Die in Wabenform gehaltenen Luftöffnungen auf der lang gestreckten Motorhaube zitieren die Heckgestaltung zusätzlich und zentral positionierten Klappen öffnen sich bei höherem Bedarf. Die aufwändig gestaltete Leuchtarchitektur in rotem Laserlicht verleiht dem Trezor eine unverwechselbare Lichtsignatur und erzielt vor allem beim Bremsen einen ganz einzigartigen visuellen Effekt.

 

Die durchgehend rot gehaltene Panoramascheibe bietet einen perfekten Blick. Sie kontrastiert mit der silberglänzenden Metallic-Lackierung und dient gleichzeitig als verbindendes Stilelement zwischen Front und Heck.

 

Bei jedem Wetter spektakulär gestaltet sich der Zugang zum Innenraum: Fahrzeugdach, Panoramascheibe und die Motorhaube schwingen als Einheit elektrohydraulisch nach oben. Die niedrige Fahrzeughöhe erlaubt den Verzicht auf Türausschnitte: Fahrer sowie Beifahrer nehmen Platz, indem sie über die Seitenflanken steigen. Den Einstieg erleichtern dabei die automatisch zurückschwenkenden Kopfstützen.

 

Der spannungsvolle Mix aus klassischen Elementen und ausgeprägtem Hightech-Charakter setzt sich im Innenraum der Studie nahtlos fort. Blickfang im ganz in rotem Leder gehaltenen Interieur ist die nach vorne gezogene Armaturentafel aus rotem Eschenholz. Der Fahrer steuert den Trezor über ein rechteckig geformtes Lenkrad mit komplett integrierten Bildschirmen und Touchpads, über die sich Funktionen wie Tempomat, Lautstärke und Telefonie steuern lassen. Der großformatige Bildschirm in L-Form erlaubt einen Ausblick auf zukünftige Anzeigetafeln der Marke. Der durchgehende Farbbildschirm vereint die klassischen Armaturen hinter dem Lenkrad mit dem Multimediasystem und stärkt den Charakter. Die kontrastreiche Bildwiedergabe erfolgt mittels OLED-Technik. Der aus Gorillaglas gefertigte, gebogene Bildschirm neigt sich nur dem Fahrer zu.

 

Die GT-Studie verfügt über die nächste Stufe des Renault MultiSense-Systems und bietet die Fahrmodi: Neutral, Sport und Autonom. Damit verweist das Concept Car auch auf die zukünftige „Eyes-off/Hands-off“-Technologie künftiger Modelle. Ab 2020 möchte Renault automatisiertes, sicheres Fahren zu „normalen“ Kosten anbieten.

 

Der 350 PS starke E-Motor des Renault Trezor entwickelt theoretisch ein max. Drehmoment von 380 Nm, würde den Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,0 Sekunden bewältigen können. Das Antriebspaket ermöglicht eine max. Reichweite von 300 Kilometern. Dank Schnellladetechnik stehen nach rund 2 Stunden gut 80 Prozent der Ladekapazität zur Verfügung. Die auf der linken Fahrzeugflanke eingelassene analoge Ladeanzeige im Stil einer klassischen Tankanzeige signalisiert das Ladeniveau. Bei der Rückgewinnung von Bremsenergie profitiert der Trezor vom Renault Know-how in der Formel E. Die neue RESS-Technologie (Rechargeable Energy Storage System) kommt nämlich aus dem Motorsport... (dpp-ar/SW)

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