Seat testet smarte Mobilität.


Seat testet in seinem Stammwerk in Martorell aktuell zukunftsweisende Mobilitätskonzepte für die über 13.000 Beschäftigten. In Kooperation mit Mobike und Bybus sollen sich Mitarbeiter einfacher sowie nachhaltiger innerhalb des Werks fortbewegen. Gleichzeitig soll die Anzahl der Autos in dem Industriegebiet gesenkt werden. Das Angebot ist kostenfrei.

Bybus

Seat


Durch eine Kooperation mit dem Bike-Sharing-Service Mobike stehen der Belegschaft nun mehr als 100 Leihfahrräder zur Verfügung. In den ersten beiden Wochen der Testphase haben sich bereits mehr als 2.000 Mitarbeiter für den „Seat Bike“-Dienst angemeldet und mehr als 4.700 Kurzstreckenfahrten unternommen. Im Mittel waren die Mitarbeiter dabei auf einer Strecke von 800 Metern etwa 5 Minuten unterwegs. So konnten nach Berechnungen von Seat bereits 129 Stunden an Transferwegen gespart werden. Um den neuen Dienst in Anspruch nehmen zu können, müssen Mitarbeiter lediglich die offizielle Mobike App herunterladen und sich einmalig registrieren. Ein Fahrradhelm ist Pflicht und bei nächtlichen Fahrten muss zusätzlich eine reflektierende Sicherheitsweste getragen werden. Zudem dürfen die Fahrräder nicht innerhalb der Hallen gefahren werden. Im gesamten Werk wurden spezielle Bereiche eingerichtet, in denen die Fahrräder abgestellt werden können.

 

Dieses Bybus-Projekt wurde von dem Seat-Lab in Barcelona entwickelt. Ziel ist es, allein den öffentlichen Personennahverkehr durch einen On-Demand-Busdienst effizienter zu gestalten. Im Zuge der Initiative werden derzeit Busstrecken stetig optimiert, indem die Routen flexibler gestaltet werden und der Echtzeitbedarf der Nutzer hier berücksichtigt wird.

 

Nachdem für das VW-Werk in Wolfsburg ein Pilot neu ins Leben gerufen wurde, findet die zweite Phase in Martorell statt. Den Mitarbeitern stehen drei Seat Alhambra zur Verfügung, mit denen sie ganz nach Bedarf zu verschiedenen Punkten innerhalb des Werks gebracht werden. Um den Transferservice von Bybus nutzen zu können, müssen Mitarbeiter etwa gut 10 Minuten vor einer geplanten Abfahrt ihren Beförderungswunsch mitteilen und Aufenthaltsort, Ziel und Anzahl der Passagiere angeben. Nachdem die Reservierung eingegangen ist, werden die Mitarbeiter an der nächstgelegenen Haltestelle von einem Fahrer abgeholt und an ihr Ziel gebracht. In den ersten Wochen nach der Einführung nahmen mehr als 3.000 Mitarbeiter diesen Dienst in Anspruch. (ampnet/TX)

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